Juhuu! Unser 14.Summer Breeze! Und schon wieder vorbei. Das ging schnell. Da freut man sich 361 Tage auf so ein Festival und dann ist es nach vier Tagen schon wieder rum. Schade. Doch fangen wir von vorne an.

Vorbereitung & Anreise

Frühstück

Bei der Vorbereitung haben wir es uns dieses Jahr einfach gemacht: Wie letztes Jahr? Wie letztes Jahr! Also trafen wir uns wie gewohnt um 8 Uhr am McDonalds um unsere Reise anzutreten. Wir nahmen wieder unsere Spezial-Anreise-Route, bei der es leider dieses Jahr aber eine Vollsperrung gab. Daher mussten wir dann noch einen kleinen Umweg fahren. Wir erreichten aber unser erstes Ziel – den VIP Container – doch recht frühzeitig. Danach ging es weiter in den Stau. Also. Theoretisch. Doch da war kein Stau. Wir fuhren vor bis zu ‚Black Earth‘, wo wir leider wohl die langsamste Schlange erwischt hatten. Knapp eine Stunde haben wir gebraucht, bis wir das Green Camping Areal erreichten, das wohl auch nicht jedem Security geläufig war. Dort mussten wir dann leider wieder um jeden Zentimeter diskutieren – ohne Erfolg. Hätten nicht einige unserer Nachbarn im Auto geschlafen, hätten wir keine Möglichkeit gehabt, an dieser Stelle unsere Zelte aufzuschlagen. Schade.

Bands

Aeverium

Was habe ich an Bands dieses Jahr gesehen. Hmmm. Etwas weniger als geplant, da einiges verregnet wurde und man will ja schließlich keinen Männerschnupfen bekommen. Aeverium war am Mittwoch meine erste und einzige Band. Am Donnerstag startet ich früh gleich mit Lord Of The Lost und Omnium Gatherum. Auch bei Equilibrium und Wolfheart habe ich mal ein wenig rein gehört. Was mir am Donnerstag noch gut gefallen hat war Asking Alexandria und Fear Factory, wobei uns bei Fear Factory der Regen einen Strich durch die Rechnung machte.Von Airbourne und Sabaton haben wir dann beim Green Camping noch genug gehört. Der Sound war da oben ja einwandfrei.

Versengold

Auch am Freitag war ich früh am Gelände – nicht nur um CDs zu kaufen. Die ersten beiden Bands des Tages standen auf meiner TODO Liste: Versengold und Grailknights. Die waren beide super. Feuerschwanz danach habe ich mir aber nicht mehr angesehen. Für Arkona war es dann schon wieder zu heiß um nochmal runter zu laufen. Am späten Nachmittag war ich dann noch bei Parasite Inc und Soilwork. Da habe ich mir ein paar Songs angehört. Auch bei Winterstorm habe ich mir ein paar Songs angehört. Da war’s ganz schön voll vor der Camel Stage. Komplett gesehen haben ich dann wieder Eisbrecher. Die waren recht cool. Und dann. Der große Moment auf den so viele so lange gewartet haben: Slayer!! Was soll ich sagen – ich bin nach vier oder fünf Songs gegangen. Fand ich jetzt nicht so spannend.

Grailrobic

Am Samstag war meine erste Band Beyond the Black. Korpiklaani und Subway to Sally standen als nächstes auf dem Plan. Dazwischen spielten noch D*A*D, von denen habe ich auch ein bisschen was gesehen, da wir uns da was zum Essen geholt haben. Da wir Pain erst gesehen hatten und der Sound irgendwie noch so toll war und es dann auch wieder zum Regnen angefangen hat, sind wir bei der Hälfte gegangen. Leider wurde es dann Wettertechnisch so schlecht, das nicht nur Mr. Hurley & Die Pulveraffen für mich ausfielen, sondern auch alle weiteren Bands des Abends. Steel Panther, Blues Pills und Parkway Drive sah ich also nur aus großer Entfernung – aber mit gutem Sound.

Green Camping

Green Camping

Auch dieses Jahr waren wir mit unserer Gruppe wieder beim Green Camping. Auch dieses Jahr haben wir die Entscheidung keine Sekunde bereut. Wenn man schon ein paar Festivals mitgemacht hat, ist es einfach eine Wohltat, wenn man nach der Abreise wieder eine grüne Wiese vorfindet und keine Spur der Verwüstung. Mit dem Platz waren sie dieses Jahr allerdings ein wenig knausrig – bei uns und vielen anderen auch. Dafür war am Ende noch eine große Fläche frei & ungenutzt (die war aber auch nicht so toll). Unser Platz war auch recht gut gelegen. Ziemlich zentral in Dixi nähe. Hat gepasst. Von den übrigen Festival Besuchern erntet man aber durchaus mal dumme Sprüche, wenn man ein Green Camping Armband trägt (habe ich gehört). Ist vermutlich der Neid, weil es andere Leute schaffen zivilisiert ein Festival zu besuchen und trotzdem Spaß zu haben. „Die halten sich doch für was Besseres auf dem Green Camping“. Maximal provokant müsste dann eigentlich noch das Green Camping in Verbindung mit unserem VIP Bändchen gewesen sein.

Was heißt VIP?

Bändchen & Tasche

Wir waren ja in der glücklichen Position VIP Tickets gewonnen zu haben. Doch was heißt eigentlich VIP? Ich muss ehrlich sagen, ich fand das VIP war mehr so ein ‚Festival-Besucher-Plus‘ Bändchen. Von VIP ist man da noch weit entfernt. Man muss durch den normalen Eingang. Man kann nicht durch das VIP Camp abkürzen. Zum EMP kommt man damit auch nicht rein. Was man aber durfte: Auf die VIP Area. Naja. Gut, es gab kostenlose Spülklos, eine Steckdose zum Handy laden, zahlreiche Sitzmöglichkeiten und Essen. Vielleicht haben wir da was super relevantes übersehen? Aber wenn ich ehrlich bin hatte ich durch das Bändchen alles was ich wollte: Eintritt zum Gelände und ich konnte mich schon am Mittwoch zum Rubydon Stand durch schleichen :).
Zudem werden die VIP Bändchen einem ja schon fast nach geworfen, wenn ich sehe, wie groß der VIP Campingplatz war. Somit kann ich nur sagen: VIPs sind auch nur Menschen. Apropos VIPs. Haben den Dark Siffler und den Dunklen Parabelritter gesehen.

Fazit

Wieder einmal ein fast perfektes Summer Breeze. Die Diskussion beim Camping Platz mit dem Security hätte es wieder einmal nicht gebraucht. Schade war auch, dass wir dieses Jahr über Black Earth anreisen mussten. Ich habe am Ende doch ein paar Bands gesehen. CDs wurden auch einige gekauft. Wetter hat die meiste Zeit gut her gehalten. Das VIP Bändchen war ganz nett. Wir freuen uns auf jeden Fall auf 2017. Das 20. Summer Breeze – das 15. für uns. Das wird bestimmt wieder ein kleines Highlight.