Konzert: Rhapsody of Fire, Beast In Black, Scarlet Aura / 11.03.2018 / Regensburg, Uni Mensa

Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag zum Korpiklaani Konzert. Da hatte ich mich doch beschwert, dass die Bands 45 Minuten später angefangen haben, weil eine Band ausgefallen ist. Ärgerlich. Ja. Aber an sich kein Problem. Anders als beim Rhapsody Konzert. Das Konzert musste ja in eine neue Location verlegt werden. Da wir nicht ganz genau wusste wo wir hin mussten, sind wir relativ frühzeitig losgefahren, dafür dass wir nur ca. 15 Minuten Anreisezeit hatten. Um 19:25 Uhr trafen wir an der Location ein – als gerade die erste Band startete. Geplanter Beginn war aber erst um 20 Uhr.

Scarlet Aura

The Privateer
The Privateer

Der Start war also schon mal ein wenig holprig an diesem Abend. Auf der Bühne stand eine Frau mit Engelsflügeln. Haben wir schon was verpasst? Schnell war sie wieder von der Bühne verschwunden und kehrte dann ohne Flügel zurück. Erst dann startete auch die Musik so richtig. Musikalisch konnte die Band mich nicht wirklich überzeugen. Ich würde das in die Kategorie Hard Rock stecken. Wo ich allerdings kurz eine Gänsehaut hatte, war, als sie ein Cover des Cranberries Klassikers Zombie spielten. Wenn man einen Songs kennt, fällt es einem vielleicht auch einfacher den Zugang zu einer Band zu finden … dass das allerdings nicht zwingend sein muss durfte ich relativ schnell feststellen.

Spielzeit: 30 Minuten
Webseite: https://scarletaura.net
Aktuelles Album: Scarlet Aura – Falling Sky

Beast In Black

Beast In Black
Beast In Black

Die zweite Band des Abends: Beast In Black. Die haben sich ein wenig Zeit gelassen, fand ich. Als die Band dann die Bühne betrat und los legte war ich erst mal ein wenig überrascht. Nach der ersten Band hätte ich das nicht erwartet. Flotte Melodien. Eingängige Refrains. Man war gleich voll mit dabei. Da kam die vollen 40 Minuten keine Langeweile auf und es war fast ein wenig Schade, dass die Jungs erst ein Album auf dem Markt haben und daher wohl auch nicht recht viel länger hätten spielen können. Ich muss sagen, dass mich selten eine Band live so schnell überzeugt hatte. Da ich aber keine 20€ für eine CD ausgeben wollte, habe ich die erst mal auf meine Einkaufsliste gesetzt.

Spielzeit: 40 Minuten
Webseite: http://www.beastinblack.com
Aktuelles Album: Beast In Black – Berserker

Rhapsody of Fire

Rhapsody Of Fire
Rhapsody Of Fire

Die Bühne war ganz schön leer. Das Schlagzeug wirkt einsam und verlassen. Doch was braucht man schon recht viel mehr als Platz für die Musiker und Instrumente – jeder wusste ja, wer da spielt: Rhapsody Of Fire – in ihrer ‚Hauptbesetzung‘: Fabio Lione am Mikro, Luca Turilli an der Gitarre, Dominique Leurquin an der Gitarre, Patrice Guers am Bass und natürlich Alex Holzwarth am Schlagzeug. Ich denke das müsste auch die Besetzung sein, die ich bereits 2011 in Nürnberg gesehen haben. Nur einer fehlte: Alex Staropoli, der Keyboarder. Denn dieser ist mit der aktuellen Rhapsody of Fire Band unterwegs (die, die wir im Oktober 2017 gesehen haben). Die meisten der Musiker die also an diesem Abend auf der Bühne standen, standen so auch 2016 auf der Bühne bei Luca Turilli’s Rhapsody – bis auf Fabio Lione. Ich schweife ab …
Es war auf jeden Fall ein Traum Rhapsody in dieser Besetzung nochmal zu sehen. Ich hätte mich sehr geärgert, wenn ich mir das hätte entgehen lassen. Es war, als wären sie nie weg gewesen. Luca Turilli sprang wie immer mit einer Freude über die Bühne. Fabio Lione hielt sich bei einigen Songs im Fotograben auf um mit den Fans zu singen. Sehr cool war vor allem das Cover von Time to Say Goodbye (Con te partirò).

Spielzeit: ca. 105 Minuten
Webseite: https://www.rhapsodyoffire.com
Aktuelles Album: Rhapsody – Legendary Years

Fazit

Braucht es nach so einem Abend noch an Fazit? Ich freue mich, dass ich wieder eine neue Band für mich entdeckt habe: Beast in Black. Schade ist, dass man Rhapsody in der Formation wohl nicht mehr auf der Bühne sehen wir, außer alle Musiker besinnen sich um und werfen alle ihre Nebenprojekte über den Haufen und machen wieder als Rhapsody gemeinsam Musik. Immerhin sind sie ja teilweise noch als Luca Turilli’s Rhapsody zu sehen und Fabio Lione ist ja im Moment wieder bei Angra aktiv.

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