Summer Breeze 2018

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Unsere Summer Breeze Besuche kann man schon nicht mehr an einer Hand abzählen. Auch nicht mehr an zwei oder drei Händen. 2018 war unser 16. Summer Breeze!!!

Anreise

Keine Überraschung. Dieses Jahr trafen wir uns, wie schon die Jahre zuvor, am McDonalds in Königswiesen. Mit dem Unterschied, dass wir dieses Jahr dort gleich wieder komplett waren und niemanden mehr auf halber Strecke einsammeln mussten. Wir waren nur wenige Minuten nach acht Uhr am Treffpunkt aber waren trotzdem die Letzten. Zügig machten wir uns auf den Weg nach Dinkelsbühl. Beim Burger King in Herrieden machten wir dann einen kurzen Zwischenstopp.

Grillen
Green Camp (Donnerstag)

Trotz der Pausen waren wir nach gut zwei Stunden bei den Kontrollen – ganz ohne Stau. Auch die Kontrollen verliefen zügig und wir wurden nach einer kurzen Wartezeit direkt auf das Green Camping Gelände geleitet. Das war überraschend: Das Gelände wurde nicht wie angekündigt von Ost nach West befüllt, sondern von West nach Ost. Somit waren wir leider nicht so nah am Eingang wie erhofft.

Green Camping

Dafür haben wir am Green Camp ausreichend Platz bekommen. Okay. Wir hatten auch Glück, dass wir einige wenige Minuten hatten, bevor die nächsten Autos ankamen. Bis dahin lagen die beiden großen Zelte schon am Boden und das Pavillon stand. Um 12:30 Uhr war alles aufgebaut und verstaut. Am Ende waren wir mit unserem Platz sehr zufrieden. Bis zum Gelände waren wir ca. 15 Minuten unterwegs. Wir hatten am Camp ausreichend Platz und die Nachbarn waren nett – soweit wir sie gesehen haben.

Medlan & Pauli
Medlan & Pauli & Zelt

Green Camping war wieder ein echtes Highlight. Es war sehr ruhig. Keine Aggregate. Kein herumliegender Müll. Es war fast schon ein wenig gespenstisch, wenn man um halb vier Uhr morgens über den Campingplatz geht und man außer einem leisen Schnarchen hier und da nichts hört. Vielen Dank dafür!

Summer Breeze 2018

Dann gehen wir mal schnell ein paar der Highlights vom Summer Breeze durch. Fangen wir mal mit der Security an: Egal mit wem wir uns unterhalten habe, die waren alle super nett. Angefangen bei der Schleuse, der Bändchenausgabe, dem Green-Camp Eingang bis hin zur Einlasskontrolle.

Die Umstrukturierung der Gänge am Gelände und die Verlegung der EMP Area fand ich nicht schlecht. So hatte man einen weiteren Gang auf den man ausweichen konnte und die EMP Area hatte am Anschluss der VIP Area einen guten Platz gefunden. Dieses Jahr konnte ich ja die EMP Backstage Area auch nutzen. Das war ganz praktisch um in der Nacht die Wartezeit zur nächsten Band zu verkürzen.

Orden Ogan
Sirenia

Stände gab es recht viele. Ich war zwar bei jedem Stand mal dort, doch gekauft habe ich wieder nur bei den Klassikern: Napalm Records, Nuclear Blast und Soulfood (Rubydon). Ach und beim offiziellen Merch war ich zwei Mal – aber erst als man keine vier Stunden mehr anstehen musste.

Und Apropos Umstrukturierung: Die neue Camel Stage macht echt was her und bot vor allem ein wenig Schatten. Auf das Zelt bei der T-Stage wurde wieder verzichtet, ebenso auf das Zirkuszelt. Dafür gab es am Campingplatz noch irgendwo die Ficken Stage. Gesehen habe ich die nicht (lag nicht auf unserem Weg), doch gehört hat man die …

Gegessen haben wir dieses Jahr am Gelände nichts, doch dafür viel getrunken: Von dem naturtrüben Radler. *nom nom nom*. Am Ende kann man noch die Trinkhörner hervorheben, die ein nettes Souvenir zu einem günstigen Preis waren.

Als letztes möchte ich noch positiv hervorheben, dass man am Donnerstag dieses Jahr fast pünktlich auf’s Gelände gelassen wurde. Um 10 Uhr wurden auf jeden Fall der Vorhang geöffnet. Habe ich erwähnt, dass ich der erste war, der nach den Kontrollen auf das Gelände gelangt ist? Die Leute um mich herum sind zum offiziellen Merch gesprintet, während ich gemütlich zum Rubydon marschiert bin.

Bands 2018

Ich hatte eine kleine Liste an Bands, die ich sehen wollte. Vor dem Festival habe ich mal in alle Bands rein gehorcht und mit noch weitere markiert, die man sich ansehen konnte. Leider hat das dazu geführt, dass ich an allen drei Tagen eigentlich ununterbrochen Bands hätte schauen müssen. Das war dann doch ein wenig viel bei dem heißen Wetter, daher habe ich mir auf die wichtigsten beschränkt.

Amaranthe
Powerwolf

Am Mittwoch war ich nur bei zwei Bands. Nach dem Aufbau war ich bei Any Given Day und am späten Abend spielten dann noch Paradise Lost. Das war schon mal ein guter Einstieg für’s Summer Breeze.

Am Donnerstag ging es dann ja sehr früh für mich los. Ich war ja zur Öffnung des Festivalgeländes schon vor Ort. Ich hatte am Ende nur 45 Minuten zum shoppen, bevor um 11 Uhr Sirenia starteten. Danach legten wir gleich eine kleine Pause ein. Ich bin dann nochmal für ein paar Songs zu Orden Ogan runter. Die waren froh, dass sie spielen konnten, nachdem der Sänger & Gitarrist sich wohl den Daumen gebrochen hat. Kurzerhand hat der Bassist die Gitarre übernommen. Wer braucht schon einen Bassisten? Eigentlich wollte ich auch noch kurz Forever Still sehen, doch die haben sich gerade verabschiedet, als ich bei der Camel Stage ankam. Auch bei Schandmaul war ich für ein paar Songs vor Ort. Gerade auch, als der Ton plötzlich weg war :). Alestorm haben dann wieder eine – für sie typische – Show abgeliefert. Die Stimmung war super! Zu Eisbrecher legte ich dann eine kurze Pause ein – schlechte Entscheidung, denn eigentlich sollte das Konzert beim Rockpalast zum anschauen sein, doch das wurde scheinbar kurzfristig gestrichen. Und alle die vor Ort waren haben gesagt dass das Konzert super war. Auf dem Weg zu Powerwolf kamen wir auch für zwei Songs bei Eskimo Callboy vorbei. Die fand ich gar nicht so schlecht. Powerwolf waren wieder einmal der Hammer. Doch der Abend war um 23:30 für uns noch nicht vorbei. Um 02:15 Uhr standen wir wieder vor der T-Stage für die Band Heilung, die am Ende später angefangen und dafür länger gespielt hat. 03:15 Uhr – unser Tag geht zu Ende.

Heilung
Mr. Hurley & die Pulveraffen

Ausschlafen war am Freitag nicht drinnen. Meine erste Band war Megaherz. Im Anschluss standen Northlane und Amaranthe auf der Main Stage. Nach nur einer Band Pause folgten dann J.B.O. und Saltatio Mortis. Da man irgendwann mal eine Pause braucht, habe ich diese in den Zeitraum gelegt, während Doro und Trivium gespielt hat. Wir hatten gehofft, dass das Wetter her hält und nicht wieder ein Unwetter ausbricht, denn wir wollten um 21:15 Uhr nach zwei erfolglosen Jahren endlich Mr. Hurley und die Pulveraffen sehen. Glücklicherweise hat das geklappt. Wenige Sekunden vor Ende haben wir uns dann auf den Weg zur Main Stage gemacht um dort Arch Enemy anzusehen (erst zum dritten Mal dieses Jahr). Auch am zweiten Tag war für uns nicht um 23:30 Uhr Schluss. Um 1 Uhr standen noch Turisas auf der Main Stage auf dem Programm. Die wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die Zeit bis dahin überbrückten wir in der EMP Backstage Area bei den besten Hits der 90er während wir Satyricon auf der Leinwand verfolgten.

Papa Roach
Turisas

Gerade erst am Festival angekommen bricht auch schon der letzte Tag an. Wieder wollte ich die erste Band sehen. Parasite Inc. Auf Bannkreis habe ich verzichtet. Dafür gab es am Camp was leckeres zu Essen. Die nächste Band war Feuerschwanz. Für einen Song habe ich bei Wolfheart vorbei geschaut, da Korpiklaani eine recht langweilige Show hatten. Danach haben ich noch schnell ein paar Songs von Omnium Gatherum gehört. Bis zum Headliner Papa Roach mussten wir eine Stunde überbrücken. Wobei von überbrücken eigentlich nicht die Rede sein kann. Wir wollten eigentlich shoppen gehen, doch bis wir uns versahen war es bereits 20 Uhr. Papa Roach waren dann meine letzte Band für dieses Summer Breeze auch auch mein Highlight für 2018. Auch wenn sich viele beschwert haben, dass Papa Roach ja keine Metal Band ist, dafür war vor der Bühne eine gigantische Stimmung und die Band hat alles gegeben!

Abreise

Wie jedes Jahr haben wir am Sonntag früh gemütlich unsere Sachen gepackt. Um 10:30 Uhr war dann alles im Auto verpackt. Fertig für die Abreise. Doch was ist da los? Ein Fahrzeug unserer Kolonne machte ein wenig Problem. Daher haben wir die ersten beiden Fahrzeuge schon mal nach Hause geschickt. Gerade als das Auto wieder lief, kam der am Gelände gerufene Pannendienst. Dann haben wir den auch nochmal einen Blick auf’s Auto werfen lassen. Ziemlich genau eine Stunde später verließen wir auch das Gelände. Die Abreise klappte auch problemlos. Auf die Schleichwege habe ich bei der Rückfahrt verzichtet, für den Fall das nochmal was mit dem Auto ist. Als hätte ich es gewusst. Wir waren gerade kurz vor Dinkelsbühl als das Auto ein weiteres Mal streikte. Das war’s. Nun wurden auch wir nach Hause geschickt. Ich weiß gar nicht mehr, wann wir zu Hause angekommen sind. Wir haben aber am Sonntag gleich noch alles ausgepackt und verstaut.

Green Camp (Abreise)
Normaler Campingplatz (Abreise)

Fazit

Das war ein super Summer Breeze. Vielleicht zu heiß. Auf den Regenschauer hätten wir aber auch verzichten können. Natürlich soll nach 16 Summer Breeze Open Airs nicht Schluss sein, daher laufen bereits die Planungen für 2019. Okay. Eigentlich planen wir schon bis 2021 😉

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