The Wave II (2018)

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Die zweite Ausgabe des ‚The Wave‘ Festivals (http://www.thewave.bayern). Wieder am Wochenende vom Horto Historico. Da es dieses Jahr am Samstag schon früh die ersten Konzerte gab, sind wir dazwischen nicht auf den Mittelaltermarkt gefahren. Zudem mussten leider auch Der Kistler und sein Weib ihre Teilnahme am Markt kurzfristig absagen :/

Freitag

Am Freitag war der erste Konzertabend mit vier Bands in der Alten Mälzerei. Der Einlass war für 18 Uhr angegeben, die Konzerte sollten um 19 Uhr starten. Wie wir es von der Alten Mälzerei gewohnt sind: Bei den Zeitangaben handelt es sich wieder mal um einen groben Referenzwert :).

Tinitus

Um 19:20 betrat das Duo Tinitus die Bühne. Brachialen Darkelektro und eine kranke Mischung aus Elektro und Horrorpunk. So steht es auf ihrer Seite. Besser kann man das auch schon gar nicht beschreiben. Auf CD kommt das sicherlich nicht so gut rüber wie live. Auf die Musik konnte man teilweise sogar tanzen. Für mich war die Musik aber leider nichts.

Spielzeit: ca. 45 Minuten
Webseite: http://tinitus.one
Aktuelles Album: Tinitus – Night of the Living Bass

Scherbentanz

Scherbentanz

Als nächstes stand die Regensburger NDH Band Scherbentanz auf dem Programm. Die habe ich ja vorher schon zwei Mal gesehen. Da das neue Album kurz vor der Veröffentlichung steht, wurde aus diesem einige Songs gespielt. Doch auch bekannte Stücke wie ‚Ausgebrannt‘ durften natürlich auf der Setlist nicht fehlen.

Spielzeit: ca. 45 Minuten
Webseite: http://www.scherbentanz.com
Aktuelles Album: Scherbentanz – Reflektion

Diamond Dogs

Diamond Dogs

Diamond Dogs sprengten etwas das Thema an diesem Abend. Kein brachialer Darkelektro. Keine fetten Gitarrenklänge. Und Tanzen konnten man dazu auch nicht wirklich. Das Duo stand mit einer elektrischen Gitarre einem Kontrabass und einer krassen Stimme auf der Bühne. Musikalisch auf jeden Fall unterhaltsam. Schon währen des Konzerts dachte ich: Die Musik passt gut in so eine Whisky Bar wo man eine Zigarre raucht und nebenbei die Band für Unterhaltung sorgt. Das wäre dann wohl der ‚verrucht-verrauchtem Kellerbar-Sound‘, den die Band auf ihrer Seite erwähnt.

Spielzeit: ca. 45 Minuten
Webseite: https://www.ddogs.club
Aktuelles Album: Diamond Dogs – In The Woods

Frank the Baptist

Frank the Baptist

Der Headliner des Abends war Frank the Baptist. Mit Sicherheit auch für viele das Highlight des Abends bzw. vielleicht sogar das Highlight des Festival. Es hat zwar auch hier nicht ganz gereicht, dass ich mich gleich mit CDs eingedeckt hätte, doch die Musik hat mir ganz gut gefallen und auch die anwesenden Gäste wurden zum tanzen animiert.

Spielzeit: ca. 75 Minuten
Webseite: www.frankthebaptist.com
Aktuelles Album: Frank the Baptist – As the Camp Burns

Samstag

Am Samstag starteten die Konzerte schon früh. Bereits um 11:30 Uhr war Einlass im Runtingersaal in Regensburg zum Auftritt von Diodati.

Diodati

Diodati

Frühzeitig waren wir am Runtingersaal, damit wir einen guten Platz bekommen. Um kurz nach 12 startete wie geplant die Traumreise von Diodati. Das Konzert war in zwei Teile aufgeteilt, welche durch eine kurze Pause getrennt wurden. Der erste Teil war mehr von den Geschichten geprägt, welche durch die musikalische Untermalung noch mehr an Leben gewannen. Im zweiten Teil stand dann mehr die Musik im Vordergrund. Schön fand ich, dass der Song ‚Hoam‘ ein Teil des Repertoires war. Schade fand ich, dass nicht viel mehr klassische Diodati Songs gespielt wurden.

Spielzeit: 55 Minuten / Pause / 30 Minuten
Webseite: http://www.diodati.de
Aktuelles Album: Diodati – Susurrus Lake

MarrowVoltage

MarrowVoltage

Am Abend ging es fast pünktlich weiter mit den Konzerten im Mischwerk. Die erste Band war MarrowVoltage. Die haben wir ja auch letztes Jahr schon gesehen. Das Duo war ja letztes Jahr noch ‚ganz frisch‘ gegründet. Mittlerweile haben sie einige weitere Songs im Gepäck und wurden visuell durch Videos auf der Leinwand unterstützt. Guter Warm-Up Act für diesen Abend!

Spielzeit: 45 Minuten
Webseite: https://www.facebook.com/MarrowVoltage

Black Nail Cabaret

Black Nail Cabaret

Weiter ging es nach der Pause mit dem Duo Black Nail Cabaret. Die ursprünglich aus Ungarn stammende Band konnte die Fans mit ihrem Elektro-Pop durchaus überzeugen. Die Sängerin war zudem mit ihrem ausgefallenen Outfit durchaus auch ein Hingucker an diesem Abend.

Spielzeit: 45 Minuten
Webseite: https://blacknailcabaret.bandcamp.com
Aktuelles Album: Black Nail Cabaret – Bête Noire

Ash Code

Ash Code

Auch nicht nächste Band an diesem Abend ist aus dem Ausland angereist: Die Band Ash Code aus Italien heizte mit ihrem Darkwave Sound ein. So stark, dass zwischenzeitlich sogar der Feueralarm los ging. (OK, es handelte sich hierbei um einen Fehlalarm und hatte nichts mit dem Auftritt der Band zu tun). Wir waren da eh gerade draußen um frische Luft zu schnappen. Kurzzeitig folgten uns dann auch alle weiteren Gäste des Mischwerks bis die Feuerwehr das Gebäude wieder frei gab. Nach weniger als einer halben Stunde Unterbrechung standen Ash Code wieder auf der Bühne und spielten noch ihren letzten Song, bevor die Show dann zu Ende war.

Spielzeit: 45 Minuten (Mit Unterbrechung)
Webseite: http://www.ashcode.eu
Aktuelles Album: Ash Code – Perspektive

Sigue Sigue Sputnik

Sigue Sigue Sputnik

Die Vorletzte Band war dann der heimliche(?) Headliner. Sigue Sigue Sputnik war ehrlich gesagt auch die einzige Band des Abends, die ich kannte (wenn man vom lokalen Opener MarrowVoltage absieht). Die Stimmung war super und der Sänger sorgte für gute Unterhaltung – auch zwischen den Songs. Auf ihren Hit Love Missile F1-11 ließen sie die Menge aber bis zur Zugabe warten.

Spielzeit: 65 Minuten
Webseite: http://www.sputnikworld.com
Aktuelles Album: Sigue Sigue Sputnik- Ultra Real

The Invincible Spirit

The Invincible Spirit

Das deutsche Electro-Wave Projekt Invincible Spirit waren dann die letzte Band an diesem Abend. Auch diese Band tritt im Moment als Duo auf. Recht viel mehr Personen braucht es bei so einem Projekt anscheinend auch nicht. Gute tanzbare Musik zum Ausklang des Konzertabends und zum Einklang in die After-Show Party. (Könnte ich mir zu mindestens gut vorstellen, denn ich bin nicht bis zum Ende geblieben)

Webseite: https://www.the-invincible-spirit.de
Aktuelles Album: The Invincible Spirit- Anyway

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