Samsung Galaxy Watch

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Ich habe ja mal gesagt, dass es eine Smart Watch erst dann gibt, wenn man damit sein Auto rufen kann. Naja. Am Ende wollte ich dann doch gar nicht so lange warten. Schon lange habe ich ein Auge auf die Samsung Gear S3 geworfen. Nachdem diese aber schon recht lange auf dem Markt war, musste eigentlich bald ein Nachfolgemodell erscheinen. Dann wurde die Samsung Galaxy Watch angekündigt. Das Design und die lange Akkulaufzeit war ausschlaggebend, dass ich die Uhr ins Auge gefasst habe.

Samsung Galaxy Watch

Samsung Galaxy Watch

Man kann im wesentlichen zwischen zwei Modellen wählen: 42 mm & 46 mm. Und bei den beiden Modellen dann wiederum zwischen verschiedenen Ausstattungsvarianten. Das teuerste Model ist dann mit einer eSim ausgestattet (Telekom & Vodafone), sprich man kann mit der Uhr dann auch Telefon ohne, dass sie mit einem Mobiltelefon verbunden ist. Ich habe mir für die Variante ohne eSim entschieden, da ich das Handy sowieso immer bei mir tragen. Denn warum hat man ein Handy: Richtig, um Bilder zu machen.

Samsung Induktive Dual-Ladestation ‚EP-N6100‘

Samsung Induktive Dual-Ladestation 'EP-N6100'

Für die Vorbesteller gab es dann noch ein spezielles Angebot. Wenn man die Uhr vorbestellt, bekommt man zusätzlich ein Lederarmband und eine Duo-Ladestation. Der Gegenwert der beiden Zusatzartikel wäre laut Listenpreis 120€. Somit war die Uhr ein echt gutes Angebot und da sich auch mein Handy mit der Ladestation laden lässt, wären auch die Zusatzartikel nicht uninteressant. Das Angebot wurde am Ende noch besser, da Saturn die Uhr nicht pünktlich liefern konnte und ich nochmal 20€ Rabatt bekam.

Erste Eindrücke

Mittlerweile habe ich die Uhr schon einige Tage ausprobieren können. Die maximale Akkulaufzeit für mein Modell ist mit sieben Tagen angegeben. Das war eigentlich klar, dass dieser Wert in den ersten Wochen nicht erreicht wird, wenn man ständig an der Uhr herum spielt. Doch sechs Tage ist durchaus ein realistischer Wert. Gefühlt ist der Akkuverbrauch ca. 15% pro Tag.

Watchfaces kann man sich auch zahlreiche kostenlose im Samsung App Store holen. Ich habe mich für eine digitale Anzeige entschieden, die man individuell anpassen kann. Highlight ist für mich ganz klar, dass man die Uhrzeit anzeigen kann :). Die Uhr misst aber auch den Puls, zeigt die Höhenmeter an, zählt die Schritte (in Verbindung mit der Handy-App?) und protokolliert auch die Schlafzeiten, wenn man die Uhr nachts trägt. Für jemanden, der gerne Statistiken mag ist das natürlich auch ein nettes Feature.

Die Benachrichtigungen die man auf die Uhr bekommt, kann man für jede App festlegen. Eine neue Mail, eine Nachricht auf Facebook, eine SMS, ein neuer Anruf – ein kurzes vibrieren weist auf eine neue Benachrichtigung hin. Für jemanden, dessen Handy meistens auf lautlos in der Ecke liegt, praktisch um keine Anrufe mehr zu verpassen.

Die Uhr lässt sich einfach bedienen. Sie reagiert zügig. Manchmal werden Daten scheinbar nachgeladen und die Detailansicht hängt kurzzeitig. Die Reihenfolge der Apps kann man individuelle konfigurieren und auf die Home-Taste kann man noch eine Schnellwahl legen. Ich habe hier die Steuerung für den MP3-Player gelegt. Das Handy bleibt in der Tasche und man kann mit der Uhr den Player bedienen.

Mein Fazit ist auf jeden Fall positiv. Jetzt wenn ich noch mein Auto damit rufen könnte. Ach ja: Es gibt auch KITT Watchfaces, jedoch sind die kostenpflichtig.

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