The Wave III (2019) – Teil 1/2

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Das dritte ‚The Wave‘ Festival. Dieses Jahr glücklicherweise nicht an dem Wochenende vom Horto Historico. Was aber auch vielleicht daran lag, dass das Horto Historico dieses Jahr vor verlegt wurde. Warum auch immer. Auf jeden Fall war ich nun in der glücklichen Position dieses Jahr beides ohne Einschränkungen Besuchen zu können.

Wie immer wollte ich natürlich so viele Bands wie möglich sehen, denn bis auf die lokalen Opener kannte ich keine einzige der Bands. Daher war der Plan zur ersten Band vor Ort zu sein. Der Start war allerdings ein wenig holprig. Der Einlass war ursprünglich für 18:30 Uhr angesetzt. Über die Facebook Veranstaltung wurde aber dann schon angekündigt: Der Einlass verzögert sich wegen technischer Probleme ein wenig. Da anfangs nicht bekannt gegeben wurde ob auch die Bands (viel) später spielen werden, fanden wir uns relativ pünktlich um 18:50 Uhr an der Mälze ein.

19:00 Uhr. Ursprünglich sollten jetzt Reysswolf auf der Bühne stehen oder eben nach dem neuen Ablauf langsam der Einlass starten. Mit der Zeit sammelten sich immer mehr ’schwarze Gestalten‘ vor der Mälze. Man merkte eine gewisse Unruhe, als um 19:30 Uhr die Türen immer noch verschlossen waren. Erst gegen 19:40 Uhr hat man dann sein Papierbändchen für die zwei Tage bekommen. Das erste Ziel in der Mälze war für viele dann der Getränkestand, zumal drinnen die Temperaturen nicht niedriger waren als draußen (was zu erwarten war). Und mit nur einer Stunde Verspätung startete dann auch schon die ersten Band

Reysswolf

Reysswolf
Zum dritten Mal in drei Jahren habe ich jetzt Reysswolf in der Mälze gesehen. Zum ersten Mal nicht im Underground. Persönlich fand ich den Sound bei der ersten Band des Abends etwas ‚laut‘ und der Gesang ging teilweise ein wenig unter. Überrascht hat mich aber die lange Spielzeit, denn so bleibt ja gar kein Puffer für den Umbau der Bühne?

Spielzeit: 55 Minuten
Webseite: http://www.reysswolf.com
Aktuelles Album: Reysswolf – Alpha

Wie erwartet fand der Umbau nicht mit Lichtgeschwindigkeit statt. Es dauert einfach seine Zeit, bis man die komplette Bühne von allen Instrumenten befreit und für die nächste Band wieder aufbaut. Somit addierten sich zu den bisherigen 60 Minuten noch weitere 20 Minuten Verspätung.

Adam Usi

Adam Usi
Mein persönliches Highlight am Freitag und ich würde sogar sagen vom ganzen Festival: Adam Usi. Etwas unscheinbar und mit wenig Equipment stand der Solo-Künstler auf der Bühne. Musikalisch läuft das Ganze wohl unter ‚Post Wave / Synthpop‘. Auch nicht wirklich meine Richtung, da ich ja eher dem Rock/Metal zugeneigt bin. Trotzdem hat er die Songs mit viel Emotionen rüber gebracht. Besonders gut hat mir die Abwechselung beim Gesang gefallen. Ich könnte mir die Songs auch gut im Gewand einer Post-Hardcorde Band vorstellen. Dann kann man allerdings nicht mehr so gut dazu tanzen. Da die Gäste unbedingt noch eine Zugabe wollten wurden ihm am Ende eine Stunde Spielzeit gewährt

Spielzeit: 60 Minuten
Webseite: https://www.facebook.com/ReumahAdamUsi/
Aktuelles Album: Adam Usi – In Plastique Bloom

Die Spielzeit war für Adam Usi aber scheinbar einkalkuliert, denn es blieben noch ca. 20 Minuten bis zur nächsten Band. (Wenn man von dem um 80 Minuten nach hinten verschobenen Zeitplan ausgeht). Die Umbaupause hat auch gut gereicht.

Rue Oberkampf

Rue Oberkampf
22:40 Uhr. Rue Oberkampf betraten die Bühne. Die elektronischen Klänge laden schnell zu Tanzen ein. Coldwave, Minimal, EBM – so die Beschreibung der Musik. Trifft meine Richtung nicht aber das war an dem Wochenende zu erwarten. Der Gesang wirkte auf mich auf dauer ein wenig monoton.

Spielzeit: 50 Minuten
Webseite: https://www.facebook.com/RueOberkampf/
Aktuelles Album: Rue Oberkampf – Waveclash

Geneviéve Pasquier

Geneviéve Pasquier
Ich glaube es war genau Mitternacht als die letzte Band, Geneviéve Pasquier, ihr Programm startete. Ich gehe davon aus, die sollten der Headliner an dem Abend sein? Die Zahl der Besucher ist allerdings bis zum Start der Band schon stark gesunken. Eigentlich schade für die Band. Leider war die Band auch überhaupt nichts für mich. Beim ersten Songs dachte ich noch das wäre vielleicht das Intro. Doch auch der zweite und dritte Song bot kaum Abwechslung. Daher verabschiedeten wir uns auch nach gut vier Songs.

Webseite: https://www.facebook.com/pages/category/Musician-Band/Geneviéve-Pasquier-257573707954/
Aktuelles Album: Geneviéve Pasquier – Louche Effect

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