The Wave III (2019) – Teil 2/2

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Tag zwei vom The Wave Festival. Eine gute Planung ist alles.Damit wir unsere privaten Termine gut mit dem Festival vereinen lassen, war ich am Samstag bereits um 9 Uhr in der Stadt unterwegs. Ich wollte ja auf jeden Fall die Lesung von Christian von Aster stehen. Kurz nach dem geplanten Einlass trafen wir am Andreasstadel ein. Da die Plätze begrenzt waren, wollte ich es nicht riskieren, dass ich die Lesung verpasse. Allerdings habe ich auch damit gerechnet, dass sich zu dieser Zeit nicht viele zu einer Lesung aufraffen werden.

Christian von Aster

Christian von Aster
13:30 Uhr. In einem kleinen Kreis startete pünktlich die Lesung von Christian von Aster im Kinosaal vom Adreasstadel. Herr Aster hat viele Geschichten im Gepäck aber auch kleinere Verse. Insgesamt war die Lesung (wie eigentlich immer von Herrn Aster) sehr kurzweilig. Von den vorgetragenen Geschichten kamen mir zwei bekannt vor, die ich also schon mal bei einer andere Lesung gehört habe. (Die mit den Maiden und die von der Höllenkartoffel). Ich habe mir grob mit notiert, wie die Titel der Texte waren, doch die bekomme ich glaube ich nicht alle vollständig zusammen, vor allem weil man die Geschichten schlecht findet, lassen sich die korrekten Titel auch nicht verifizieren.

Spielzeit: 90 Minuten (davon 10 Minuten Pause), also effektiv 80 Minuten
Webseite: https://www.vonaster.de
Ein Buch, welches ich auch besitze: Christian von Aster – Das Koboltikum
Empfehlung zum Anhören: Christian von Aster – Die Gentrifizierung des Wunderlades

Film: Kevin – Integration eines Mythos

Perfekt im Zeitplan. Läuft wie am Schnürchen. „Und jetzt 30 Minuten Pause bis zum Film“. Wie? Was? Nein! Keine 30 Minuten Pause. Doch: Spontan wurde entschieden, dass der Film erst um 14 Uhr startet. Schlecht für uns, da wie weitere Tagesplanung auf einem Ende um 14:45 Uhr aufgebaut war. Das heißt unser Zeitfenster zum Abendessen und fertig machen für’s Konzert ist gerade enorm geschrumpft.

Just bevor der Film gestartet wird, habe ich erfahren, dass es in dem Film um Vampire geht. Ahhh. Der Film hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und ist ein Low Budget Film. Trotzdem konnte man auch bekannte Gesichter entdecken. Kaufen würde ich mir den Film jetzt nicht und ich glaube auch ein zweites Mal würde ich ihn mir nicht mehr ansehen 🙂

Konzerte im Airport

Nach dem Film wurde es wie erwähnt ein wenig unentspannt, doch wir haben es geschafft und kamen um 17:29 Uhr am Airport an. Gerade pünktlich zur ersten Band … dachte ich. Doch es war still im Airport. Wiederholen wir das Spielchen vom Vortrag? Wo ist die Band?

Soulimage

Soulimage
Soulimage
17:50 Uhr. Soulimage betraten die Bühne. Das war die zweite Soulimage auf diesem Festival die ich kannte. Die habe ich auch schon vor drei Jahren einmal live in Regensburg gesehen. Trotz der späteren Startzeit waren noch kaum Gäste im Airport. Die Soulimage hat sich dadurch nicht unterkriegen lassen und eine souveräne Show abgeliefert.

Spielzeit: 45 Minuten
Webseite: www.soulimage-music.de
Aktuelles Album: Soulimage – Human Kind-Animal Mind

Der Fluch

Der Fluch
Der Fluch
Der Fluch wurde mir von vielen ans Herz gelegt. Kein Problem für mich, da ich ja alle Bands anschauen wollte. Ziemlich genau um 19 Uhr brach der Fluch über uns herein. Ja, in der Tat konnten hier einige Gäste vor die Bühne gelockt werden. Da es die Band mittlerweile auch schon über 35 Jahre gibt, hatten die auch schon ordentlich lange Zeit Fans zu sammeln. Mich konnte sie allerdings leider nicht gewinnen.

Spielzeit: 60 Minuten
Webseite: http://www.DerFluch.de
Aktuelles Album: Der Fluch – Verflucht

The Devil & The Universe

The Devil & The Universe
Ich habe nicht nachgezählt, doch ich glaube, dass bei The Devil & The Universe am meisten los war vor der Bühne. Auch wenn die Ziegenmasken etwas verstörend wirkten, ebenso wie die Videos, lieferte die Band eine ordentliche Show ab.

Spielzeit: knapp über 60 Minuten
Webseite: https://www.thedevilandtheuniverse.com
Aktuelles Album: The Devil & The Universe – Endgame 69

Aeon Sable

Aeon Sable
Aeon Sable
Endlich wieder Gitarren. Aeon Sable haben mir an dem Abend, im Vergleich zu den anderen Bands, am besten gefallen. Auch wenn ihr Gothic Rock mich jetzt nicht aus den Latschen gehauen hat.

Spielzeit: knapp über 55 Minuten
Webseite: https://www.aeonsable.de
Aktuelles Album: Aeon Sable – Aether

Torul

Torul
Bei der vorletzte Band waren dann schon gar nicht mehr so viele Gäste in der Halle. Wie sich heraus stellte, verbrachten einige die Zeit, während Torul spielten, vor der Halle. Die slowenische Band wird dem Electro Pop / Synthie Pop zugeordnet. Als Betthupferl wären die glaube ich ganz OK gewesen. Doch vor dem Headliner haben die für etwas ‚einschläfernde‘ Stimmung gesorgt.

Spielzeit: 50 Minuten
Webseite: http://www.torul-recordings.net
Aktuelles Album: Torul – Reset

Red Zebra

Red Zebra
Red Zebra
Ich denke mal, dass Red Zebra der Headliner waren. Sicher bin ich mir allerdings nicht. (Ich vermute es einfach mal, weil keine Band so lange gespielt hat an dem Wochenende) Immerhin waren zu Red Zebra wieder mehr Gäste in der Halle als bei der Band zuvor. Die belgische Band existiert auch schon seit den 80ern. Die haben nochmal versucht die Menge ein wenig aufzurütteln. Mit Erfolg. Trotzdem leider auch keine Band für mich.

Spielzeit: 65 Minuten
Webseite: https://myspace.com/redzebra1
Aktuelles Album: Red Zebra – The Art of Conservation : 1980-2002

Fazit

Man freut sich ja immer, wenn in der Heimatstadt mal was geboten ist. Leider ist das halt nicht meine Musikrichtung, daher ist da auch immer wenig für mich dabei. Aber ich muss sagen für zwei Tage Konzerte ist der Preis in Ordnung. Auch wenn mein Highlight die kostenfrei Lesung von Christian von Aster war. Das es bei Konzerten immer wieder mal zu Verzögerungen kommen kann, ist ja bekannt. Doch an beiden Tagen? Schade wenn man versucht sein Wochenende optimal auszunutzen und dann eine Stunde vor der geschlossenen Konzertlocation steht. Ich bin gespannt auf 2020. Vielleicht ist ja doch mal auch was für mich mit dabei und hoffentlich ist das Festival dann nicht wieder parallel zum Horto Historico.

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