Kino: 28 Years Later

      1 Kommentar zu Kino: 28 Years Later

In der Tat hätte es dieses Jahr schon einige Filme gegeben, die ich mir im Kino angeschaut hätte. Fragt mich jetzt aber bitte nicht welche. Doch es ist einfach so, dass Kino einfach mehr an Attraktivität verliert. Es fängt ja schon damit an, dass man sich was anziehen und das Haus verlassen muss. Und mit den Streaming Diensten wird man ja am laufenden Band mit neuen Inhalten versorgt. Zudem kam hinzu, dass wir nach einem Jahr wieder günstig Disney+ bekommen haben. Sprich da haben wir auch erst mal einiges zum nachholen. Ich schweife ab. Andi und ich hatte schon länger geplant, dass wir 28 Years Later gucken wollen. Manchmal braucht’s einfach nur jemanden, der die Termine am Schirm hat und dich schubst. (So wie ich das bei den anderen mit den Konzerten mache).

28 Years Later

Da ich die Trailer zu dem Film nicht gesehen habe, kam ich da völlig unvorbelastet rein. Die Idee hinter dem Film war klar: Vor 28 Jahren ist das Virus ausgebrochen. Noch immer ist nicht alles wie früher und man kämpft noch immer gegen einige mutierten.

28 Years Later

Zurückgezogen auf einer kleinen Insel wohnen also ein paar Leute. Mit den Sachen, die sie von der, unter Quarantäne stehenden Hauptinsel, geplündert haben. So wirkt das Volk durchaus etwas Rückständig. Über einen großen Damm sind sie mit der Hauptinsel verbunden, die man nur bei Ebbe überqueren kann. Und hin und wieder schaut mal jemand rüber, wie so die Lage ist.
Nachdem Vater & Sohn es gerade noch so lebend wieder zurückgeschafft haben, kommt der Teenie Sohn auf die Idee mit seiner kranken und bettlägerigen Mutter den angeblichen Arzt auf der Hauptinsel zu suchen. Bestimmt eine ganz tolle Idee.

!Achtung Spoiler!

Ich habe bei Amazon eine Rezensionen gelesen, die ich zum Teil nachvollziehen kann. Was mir an dem Film nicht gefallen hat: Klar, dass sollte das einfache Leben auf der Insel sicherlich nochmal unterstreichen, doch die Szenen wurden auch extra so gefilmt, dass sie ’schlecht‘ wirken (also vom Bild her). Auch die ganzen Überblendungen zu den Kriegsszenen haben mich genervt. Das übertrieben laute Getrampel der Tiere, wenn sie in einer Herde laufen auch.

Wie sie dann die Insel erkundet haben, fand ich nicht so schlecht. Auch dass der gut ausgebildete Sohn dann doch Muffensausen hat und nichts trifft hat gut gepasst. Also ihm wird klar vor Augen geführt, dass er alleine keine Chance gehabt hätte. Aber trotzdem zieht er einen Tag später heimlich mit der kranken Mutter als Klotz am Bein los, obwohl er alleine schon nicht Überlebensfähig ist?

Plötzlich Militärszenen. Maschinengewehre. Alphas (das sind besonders starke und schnelle von den Zombies). Und wenn ich das Puzzle richtig zusammengesetzt habe ist aus dieser Gruppe der Erik der einzig überlebende, der dann zufällig auf den jungen und die Mutter stößt. Der brachte dann ein wenig Humor in den Film, doch auch nur so lange er lebte. Mit Humor war es dann fix vorbei, denn es folgte ja dann die Baby Szene.

Das Ganze rund um den Arzt fand ich dann wieder okay. Wie gesagt: Ich hatten den Trailer nicht gesehen, von daher kannte ich die Szenen auch nicht. Warum der aber manche der Zombies nur kurzzeitig betäubt und sich selbst einer Gefahr aussetzt bleibt mir auch ein Rätsel.

Die komischen Typen dann am Ende (damit schließt sich dann der Kreis zum Intro des Films) waren dann schon sehr seltsam. Trotzdem bin ich gespannt, wie’s weiter geht. Ich mein, die Insel unter Quarantäne zu stellen ist ja das eine. Doch Man könnte ja die überlebenden, die Symptomfrei sind, ja dann doch mal retten? Man wird sehen wir es weiter geht. Es sind ja noch zwei Teile geplant.

1 thought on “Kino: 28 Years Later

  1. Angelica

    Dieses nervige Anziehen und Haus verlassen müssen hat mich auch schon manch einen Kinobesuch überdenken lassen, haha.

    Ich seh es bei 28 Yrs later ähnlich wie du. Einige Szenen waren echt etwas strange und teils unlogisch. Das komische Ende ist mir glatt entfallen, aber ja, die Typen waren so völlig unpassend.
    Aber so im Großen und Ganzen kann man erwartungsvoll auf den nächsten Teil warten.

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