Summer Breeze 2025

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Die Motivation, groß Vorbereitungen für das Summer Breeze zu treffen, hielt sich arg in Grenzen. Ich meine, es ist unser 21. Summer Breeze. Wir wissen, wie wir die fünf Tage gut durchkommen, und auf die Anfahrt, die Platzeinweiser und die Running Order haben wir keinen Einfluss. Es ist fast so wie im Urlaub. Da sage ich auch immer. Geld, Ausweis & Handy mit den Reiseunterlagen. Der Rest ist optional. Und so ist es am Breeze eigentlich auch: Ticket. Geld. Toilettenpapier. Der Rest ist optional.

Summer Breeze Camping Gelände

Natürlich wirft man trotzdem vorher mal ein Blick in die Infos, die so verteilt werden und macht sich schon ein wenig mit der Running Order vertraut. Man muss ja schließlich wenigstens für Mittwoch schon mal wissen, wann man bei der ersten Band sein muss.

Anreise

Den Treffpunkt und die Reiseroute haben wir trotzdem vorher kurz abgestimmt. Wir hatten den Abreiseslot von Mittwoch 10 Uhr – 13 Uhr. Der kam uns sehr gelegen, da wir immer Mittwochs gegen 10 Uhr in Dinkelsbühl waren (oder im Stau davor). Am Ende hatten wir einen ähnlichen Zeitplan wie im Vorjahr.

  • 07:25 Uhr Abfahrt
  • 07:40 Ankunft am Treffpunkt
  • 07:50 Abfahrt
  • 08:55 Zwischenstopp Schwabach-West: Anreiseroute festlegen
  • 09:05 Abfahrt Schwabach-West
  • 10:01: Einfahrt zu Black Earth – perfektes Timing

Wir haben uns beim Zwischenstopp auf unsere alte Route geeinigt. Das hat perfekt und problemlos geklappt. Nachdem wir im Vorjahr so lange im Stau standen mit der offiziellen Route, war das natürlich umso bitterer.

Gepacktes Auto
Pauli gönnt sich erst mal ein Radler

Kontrollen & Tickettausch mit Aufladung des Guthabens war relativ fix erledigt. Nach ca. 20 Minuten haben wir Black Earth verlassen und wurden zum Green Camp geleitet. Da standen wir erst mal wieder. Das hat bestimmt nochmal 20-25 Minuten gedauert, bis wir auf dem Gelände waren und einen Platz zugewiesen bekommen haben. Somit starteten wir grob gegen 10:50 Uhr mit dem Aufbau. Gegen 12 Uhr stand dann unsere Zeltstadt.

Mittwoch, 13.08.2025

16:35 Uhr. Strahlender Sonnenschein. Auf geht’s zur ersten Band August Burns Red. Ich war etwas früher dran und war erst mal beim Reaper Entertainment und habe mir dort eine CD gekauft. Fühlte sich fast an wie früher, allerdings war das auch die einzige CD, die ich an dem Wochenende gekauft habe.
Ich wollte mir eigentlich gleich noch das EMP Bändchen holen und stand auch kurz in der Schlange, doch man hätte da bestimmt 30 Minuten, oder länger, warten müssen. Das muss jetzt echt nicht sein. Also einmal durch die Stände gelaufen und dann hoch zur Band. Als wäre es nicht schon heiß genug gewesen, heizten August Burns Red dann auch noch mit Feuer ein. Die haben schon ordentlich Stimmung gemacht. Von den Songs ist allerdings auch nur der Opener hängen geblieben: Das Chop Suey Cover von System of a Down. Ich war ja froh, dass ich etwas am Rand stand, denn der Sänger wollte dann mal gucken, wie viele Crowdsurfer man denn zur Bühne führen kann. Da war dann einiges los über den Köpfen der Metalfans.

Main Stage (leer)
August Burns Red

Wir wollten uns dann zu The Halo Effect bei der EMP Area treffen. Da war gerade so wenig los, das ich mir da gleich mein Bändchen holen und ein paar Minuten mein Handy laden konnte. Wir waren pünktlich bei The Halo Effect an der Main Stage. Die Band nicht. Mit gut 15 Minuten Verspätung startete die Show. Ich dachte mir noch: gut das nach der Show die Bandankündigungen für 2026 kommen, da haben sie hinten raus noch etwas Puffer um den verspäteten Start auszugleichen. Aber nein: Es wäre sogar noch Zeit über gewesen als die Band sich von der Bühne verabschiedete. Seltsam. So wirklich gepackt hat mich die Band jetzt auch nicht, dafür, dass die ja an sich recht gut durchgestartet sind.

Nach den Bandankündigungen für’s nächste Summer Breeze Open Air war es Zeit für den Headliner des Abends: In Extremo. Die haben ihre 90 Minuten Spielzeit sinnvoll genutzt und eine ordentliche Show abgeliefert. So wie man es von In Extremo halt gewohnt ist. Wir hatten uns wieder an dem alten Platz weiter hinten dafür getroffen. Man sieht dort halt von der Band relativ wenig, weswegen wir dann zum nächsten Act etwas weiter nach vorne sind. Die Zeit dazwischen konnten wir wunderbar in der EMP Backstage Area überbrücken.

In Extremo
Dimmu Borgir

Dimmu Borgir war der nächste Act auf der Main Stage, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Die haben ja immer eine recht coole Show. Zuletzt haben wir die 2024 am Metalfest gesehen. Und auch die Show am Summer Breeze hat nicht enttäuscht. Die Band hatte auch einen guten Song-Mix und hatte auch einige ältere Songs mit auf der Setlist.

Eigentlich wäre das jetzt eine gute Zeit um zum Camp zurück zu kehren und den Abend mit einem Bierchen ausklingen zu lassen. Doch auf der Running Order stand noch ein Act für Mittwoch, den ich mir nicht entgehen lassen wollte: ASP. Die spielen zwar auch am Festival Mediaval wieder, doch da wir es nur selten zu ASP Shows schaffen (die sind oftmals im Oktober / November, wenn wir im Urlaub sind), nimmt man gerne die beiden Festival Shows mit. Die Show fand ich ganz gut, ich war nur überrascht, dass so viele alte Sachen mit auf der Setlist waren und eigentlich gar nichts von den neueren Stücken. Aber ASP hat ja auch ein großes Repertoire aus dem sie schöpfen können. Das letzte mal waren ASP 2012 am Summer Breeze – da habe ich sie natürlich auch gesehen! 13 Jahre mussten wir also darauf warten, dass sie wieder kommen. Ich hoffe doch, dass die Zeitspanne jetzt nicht wieder so lange ist.

ASP
ASP

Somit verließen wir um kurz nach zwei Uhr morgens das Infield und machten uns auf den Weg zum Camp. Gegen drei Uhr wollten wir uns dann langsam fertig für’s Bettchen machen. Nur noch schnell das Fenster am Zelt schließen. Plötzlich hörte man ein Geräusch, dass man nicht hören will: Simone hatte die Sonnenbrille noch nicht abgelegt. Die ist runtergefallen und sie ist im dunkeln dann natürlich drauf getreten. Das hätte es jetzt nicht gebraucht.

Bands am Mittwoch: 5

Donnerstag, 14.08.2025

Am Donnerstag hatte ich dann ein straffes Programm vor mir. Also gerade weil es recht früh startete. Gut dass man am Vorabend nicht zu spät ins Bett ist *hüstel*. Doch das ist halt am Summer Breeze so, dass man da mal ein paar Stunden Schönheitsschlaf opfert, damit man wenigstens noch ein kleines Frühstück einnehmen kann, bevor’s zur ersten Band geht. Gegen 08:30 Uhr bin ich also aufgestanden und um 11:30 Uhr machten wir uns in der Mittagssonne auf zur Main Stage und Elvenking. Schon auf dem Weg nach unten das erste Highlight: Ich habe mein Basecap am Zelt liegen lassen. Und ohne Kopfbedeckung in der prallen Sonne macht kein Spaß. Wir haben uns dann zu Elvenking etwas am Rand zum Zaun raus gestellt. Da war gerade noch so viel Schatten, dass der Kopf wenigstens nicht in der Sonne war. Ich habe mir dann zur nächsten Band mein Cap mit runter bringen lassen. Doch zurück zu Elvenking. Die habe ich ja erst an meinem Geburtstag gesehen. Zuletzt am Summer Breeze haben wir sie 2009 gesehen. Da haben sie auch früh gespielt. Das war’s glaube ich noch das Zelt und das müsste Slot von zwei bis drei Uhr morgens gewesen sein. Undankbar und er Sound war damals unterirdisch. Das Trauma musste wir dann erst mal überwinden, doch wir haben die Band dann erst 2022 wieder auf der Bühne gesehen. Es war auf jeden Fall schon einiges los vor der Mainstage und die Band hatte eine gute Songauswahl dabei und machten ordentlich Stimmung in der Hitze.

Elvenking
Elvenking

Es waren nur wenige Minuten bis zur nächsten Band, doch es war angekündigt, dass es Nachschub beim Merch geben soll. Und da wir zum Vorbestellen des Shirts zu spät dran waren (Größe ausverkauft) wollte ich mein Glück am Merch Stand versuchen. Die Wartezeit war echt kurz, wenn ich überlege, wie lange die Schlangen damals noch waren, als man das nicht vorbestellen konnte. Doch am Stand dann die Ernüchterung: Es wurde nicht alles geliefert. Das Shirt in meiner Größe ist nicht dabei. Angeblich kommt es morgen wieder.

Also weiter zu Warmen, die bereits die ersten Töne anspielten, als wir gerade zur Main Stage hoch gingen. Die waren ja vor zwei Jahren erst da. Und jetzt auch wieder pünktlich zum Summer Breeze mit neuem Album am Start. Die waren richtig stark und das war’s uns auch wert uns vor die Main Stage in die Sonne zu stellen. Die hatten auch wieder einen Children of Bodom Klassiker mit dabei. Die würde wären mal auf Tour richtig cool. Doch ich bin auch zufrieden, wenn sie alle zwei Jahre zum Summer Breeze kommen. Den Abschluss des Set bildet wieder die coole Cover Version von Somebody’s Watching Me.

Warmen
Ensiferum

Von der Sonne hatten wir dann erst mal genug abgekommen und wir zogen uns in die EMP Area zurück. Den Petri Lindroos hat die Bühne nur für eine kurze Pause der Band Hanabie. überlassen. Die haben wir von der EMP Backstage Area aus verfolgt. Die meisten Zeit vom Schatten aus und auch hin und wieder mal ein Blick von der Tribüne aus riskiert. Doch die Sonne war echt krass.

Zu Ensiferum sind wir dann aber wieder vor zur Bühne. Leider war der Slot von Ensiferum auch nur auf 45 Minuten begrenzt. Ich denke mal die haben den extra so nah an Warmen gelegt, damit die dann auch irgendwann ihre Sachen wieder packen können. Aber lieber habe ich 45 Minuten Ensiferum als gar kein Ensiferum. Von daher hat das schon gepasst. Doch viele Songs bekommt man in so einem Set nicht unter. Trotzdem wurden viele Alben der Band bedacht. Allerdings hatte man ja auch noch ein neues Album am Start, das präsentiert werden wollte, daher gab’s aus dem Album zwei Songs (Fatherland, Winter Storm Vigilantes)

Medlan
Medlan & Mr. Hurley

Extra aus dem karibischen Osnabrück angereist ist unsere Lieblingspiraten Band: Mr. Hurley & Die Pulveraffen. Die haben wir zwar auch erst wenige Wochen zuvor beim Feuertanz Festival gesehen, aber: Piraten sind einfach megageil. Okay. Nicht geil genug, dass wir uns noch eine weitere Stunde in die pralle Sonne gestellt hätten. Wir hatten aber super coole Plätze in der EMP Backstage Area, wo man Konzert mit verfolgen konnte. Das war vollkommen ausreichend

Direkt im Anschluss spielten dann Landmvrks. Da wollte ich auch mal einen Blick riskieren. Ich musste aber, wie schon bei August Burns Red feststellen: So reiner Metalcore ist nicht so ganz meine Richtung. Wir habe fast die ganze Show von der EMP Area aus verfolgt, bevor wir dann noch eine kleine Runde über’s Gelände machten.

Within Temptation
Within Temptation

Eine Band hatte ich dann für Donnerstag noch auf meiner persönlichen Running Ordner: Within Temptation. Die habe auch auf meinem ersten Summer Breeze 2003 gespielt. Am Summer Breeze haben wir die dann erst 2012 wieder gesehen. Die letzten Shows von Within Temptation haben nie enttäuscht und auch diesmal waren wir begeistert. Eine tolle Songauswahl mit Klassikern wie Ice Queen und Mother Earth vom gleichnamigen Album. Viele Songs waren vom Bleed Out Album, welches kurz vor dem Summer Breeze erst in meiner CD-Sammlung eingezogen ist.

Auf dem Weg zurück zum Camp dachte ich noch kurz daran vielleicht nochmal beim Merch vorbei zu schauen, doch sie haben gesagt: Die Sachen werden morgen geliefert. Und außerdem hatte ich jetzt doch etwas Hunger. Es war ja schon fast 20:30 Uhr und wir wollten ja noch grillen und uns die Option für weitere Bands an dem Abend offen halten. Rodeo 5000 wäre noch interessant gewesen, doch da waren wir noch mit Essen beschäftigt. Während sich ein paar aus dem Camp noch für Kanonenfieber aufraffen konnten, habe ich an dem Abend Feierabend gemacht und bin etwas früher ins Bett. Früh war an dem Tag gegen ein Uhr.

Bands am Donnerstag: 7

Freitag, 15.08.2025

Für Freitag stand eine Besonderheit auf dem Programm. Er hatte das bereits vor 20 Jahren angekündigt. Jetzt war es so weit. Der Andi hat sich ein Tagesticket für’s Breeze geholt! Nach dem Frühstück habe ich ihn zu unserem Camp gelotst. Wir hatten zwar unterschiedliche Bands auf unserer persönlichen Running Ordner, doch es war natürlich trotzdem super cool, dass wir mal am Summer Breeze zusammen Zeit verbringen konnten.

Evergrey
Evergrey

Das mit dem Besuch hat auch super gepasst, da der Freitag bei mir erst etwas später startet. Eigentlich sehr ungewöhnlich, da es fast jedes Jahr so war, dass ‚meine Bands‘ das Festival eröffnen. Asenblut wäre der erste Act gewesen wo einige aus der Gruppe runter sind. Doch wegen 30 Minuten Asenblut jetzt einmal hoch und runter zu laufen? Ne, nicht bei dem Wetter.

Bevor ich mit meiner ersten Band startete bin ich noch schnell zum Merch. Wollt ihr raten? Die Bestellung wurde doch schon am Vorabend noch geliefert und jetzt ist meins schon wieder ausverkauft. Dann eben nicht.

Weiter ging es zu meiner ersten Band für diesen Tag: Evergrey. Die waren vor ein paar Jahren auch am Metalfest, doch am Summer Breeze habe ich die zuletzt 2004 gesehen! Damals gab es da ein paar Songs, die ich ganz gerne gehört habe. Mittlerweile habe ich die gar nicht mehr so am Schirm auch wenn ich doch nicht wenig Alben von ihnen zu Hause habe. So war’s ganz nett die anzusehen. Nur mit der Technik schienen sie etwas Probleme zu haben. Der dann einsetzende Regen machte das ganze dann nicht besser.

EMP Backstage Area nach dem Sturm
Medlan, total nass nach dem Sturm

Während unser Camp von einem kleinen Sturm heim gesucht wurde, war’s vor der T-Stage noch einigermaßen ruhig und es regnete nur ein wenig. Doch beim letzten Song von Evergrey haute es auch bei uns dicke Tropfen runter. Was zur Folge hatte: Ich war nass bis auf die Haut. Doch ich wollte ja noch eine Band sehen. Wie man sich denken kann, gab es meine Meter überdachte Fläche mehr, wo sich nicht die Leute dicht an dicht aneinander drängten. Jetzt war’s auch schon egal. Also bin ich in die EMP Area. Da gab’s ja auch Toilettenhäuschen. Die waren frei. So konnte man sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Vom Getränkestand aus verfolgte ich dann die zweite Hälfte von Fit For A King.

Adept war die nächste Band auf meiner Liste. Post-Hardcore aus Schweden. Die habe ich zuvor auch noch nicht live gesehen und kannte nur ein paar Songs vom Napalm Records Youtube Kanal. Wenn man mit der Musikrichtung was anfangen kann, dann waren die schon ziemlich cool. Haben ordentlich Stimmung gemacht. Die waren wohl vor einigen Jahren schon mal da und haben im Partyzelt gespielt. Auf einem Festival würde ich da direkt wieder mal vorbei schauen.

Adept
Adept

Der Plan war dann im Anschluss noch die Donots anzuschauen. Aber eigentlich kenne ich von denen auch nur wirklich einen Songs. Doch ich war ja schon da und die Band spielte auch schon ein paar Minuten, also bin ich hoch zur Main Stage und habe mir ein paar Songs angehört. Whatever Happened To The 80s war dann auch in der Tat Teil der Setlist. Und bei We’re Not Gonna Take It machte ich mich schon auf den Rückweg zum Camp, wo der Grill schon für unsere Abendessen angeheizt wurde.

Die Zeit bis zum Essen überbrückte ich im Camp noch ein wenig mit aufräumen. An einer Stelle hat’s den Regen wohl ins Vorzelt rein gedrückt. Simone war ja „glücklicherweise“ am Camp und hatte sich da schon um das meiste gekümmert. Nachdem wir unsere Pinsa verspeist hatten, war es auch schon Zeit sich langsam für die weiteren Bands fertig zu machen. Ich war ja schon froh, dass wir überhaupt Lücken für’s Abendessen gefunden haben.

The Halo Effect
Donots

Der Headliner des Abends waren am Freitag Blind Guardian. Nachdem sie vor drei Jahren Blut geleckt hatten, wollten sie wohl schnell nochmal am Summer Breeze spielen. Hansi hat auch versprochen, dass der diesmal weniger quatscht. Ehrlicherweise habe ich davon nichts gemerkt. Und auch als er sagt er hält jetzt beim Bards Song mal für vier Minuten die Klappe, hat er doch ständig mit gesungen. Die Setlist war eine schöne Zeitreise durch die Blind Guardian Geschichte und natürlich waren auch Klassiker mit dabei wie Lord of the Rings und Valhalla. Aber krass, wie voll es bei Blind Guardian war. Wow. Wir waren recht weit vorne am Rand, da hat man von der Band wenigstens noch was gesehen.

Blind Guardian
Blind Guardian

Dort blieben wir auch bis zu Wardruna. Ich bin da je persönlich nicht so ein großer Fan der Band – ähnlich wie bei Heilung. Doch man kann sich das durchaus mal anschauen. Es war auf jeden Fall besser als im Löwensaal in Nürnberg. Bei Warduna ist auch der Andi wieder zu uns gestoßen und noch einen weiteren Freund haben wir am Gelände getroffen, der sich für Wardruna uns angeschlossen hat.

Den Abschluss für den Freitag bildeten dann Harakiri For The Sky auf der T-Stage. Die hätten glaube ich dieses Jahr auch schon bei uns in der Gegend gespielt, doch ich hatte die nicht wirklich am Schirm. Hängen geblieben ist jetzt auf einmal hören zwar auch nichts, doch wenn die mal wieder in der Gegend sind, würden wir da durchaus hin gehen.

Wardruna
Primordial

Danach ging’s zurück ins Camp. Bis ich final in meinen Schlafsack gekrochen bin, war’s dann schon wieder 02:45 Uhr. War also wieder ein langer Tag und es wird wieder eine kurze Nacht.

Bands am Freitag: 7

Samstag, 16.08.2025

Für Samstag stand eine Besonderheit auf dem Programm. Dank dieses Blogs habe ich seit einigen Wochen eine E-Mail-Brieffreundin. Diese hatte sich für Samstag ein Tagesticket geholt. Da ich eh den Samstag größtenteils vor der Main Stage verbringen wollte, sollte ein persönliches Treffen ziemlich einfach sein, oder?

Spät ins Bett und früh aufstehen. Man kennt es. Schnell noch ein Frühstück, denn ich wusste schon: Heute gibt’s erst spät wieder was zu Essen. Ich hatte da tagsüber wieder ein volles Programm und so machte ich mich gegen 12:30 Uhr auf zu Dominum. Die haben wir ja letztes Jahr mit ihrem Debütalbum zweimal live gesehen. Mittlerweile haben sie ihr zweites Album am Start und damit auch ihre Setlist um einige Songs erweitert. Die konnten die Menge auch gut mitreißen und haben sicherlich auch den einen oder anderen neuen Fan gewonnen.

Dominum
Annisokay

Die kurze Umbaupause haben wir dann für das oben angekündigte Treffen genutzt. Das fand ich super cool, dass das so gut geklappt hat. Wir haben uns dann für später nochmal verabredet.

Denn mein nächster Act betrat schon die Bühne: Annisokay. Simone hat im Schatten gewartet, die war von der Band nicht so begeistert. Ich hab die ja am Metalfest 2023 für mich entdeckt. Die haben ein paar echt gute Songs die mich echt überzeugt haben. Mein Lieblingssongs wie Unaware und Goof Stories standen allerdings nicht mit auf der Setlist.

Wind Rose
Wind Rose

Die Umbaupause bis Fiddler’s Green verbrachten wir in der EMP Backstage Area. Dazu gibt’s unten dann noch ein Trivia. Fiddler’s Green haben auch wieder geliefert. Die machen einfach auch immer gute Stimmung und schaffen es das Publikum mitzureißen.

Schlag auf Schlag ging es auf der Main Stage weiter. Wind Rose war die nächste Band. Die habe ich bisher auch nur einmal auf Tour gesehen, von daher hat es mich gefreut, dass sie den Weg nach Dinkelsbühl gefunden haben. Ich habe mir vor dem Festival erst noch den Steam vom Wacken angesehen, daher war ich schon in Zwergen-Metal-Stimmung. Highlight war natürlich Diggy Diggy Hole mit der Elektro-Variante am Ende.

Tarja Turunen
Tarja Turunen & Marko Hietala

Die Verschnaufpause betrug 30 Minuten. Dann betrat Tarja Turunen die Bühne. Auf den Einsatz von Marko Hietala musste man sich aber bis zum sechsten Song gedulden. Dabei wollte man doch Tarja & Marko zusammen sehen. Und dann auch das noch: Fällt doch glatt das Mikro bei Marko bei Dead Promises aus. Generell fand ich, dass Markos Stimme fast ein wenig unter ging und ich hatte schon Panik, dass man bei Phamtom of the Opera gar nix mitbekommt. Aber das war schon okay. Mit Wish I Had an Angel wurde auch noch ein zweiter Nightwish Song gespielt und dann verabschiedete sich Marko auch schon wieder. Nur vier Songs. Schade. Tarja spielte noch einen Song zum Abschluss.

Beast In Black
Beast In Black

Irgendwie schon witzig, dass die Band, die am Schluss spontan noch eingesprungen ist für mich das Highlight vom Summer Breeze war: Beast in Black haben den Headliner Slot von Saxon übernommen, nachdem diese leider ihre Auftritte absagen mussten. Dafür musste das Summer Breeze im Vorfeld in der Kommentarsektion ganz schön einstecken. Doch was soll ich sagen: Beast in Black haben geliefert. Hab‘ da einige Stimmen nach dem Konzert eingefangen, die davon ganz begeistert waren. Mit haben die ja 2018 sofort gepackt, als wir die als Vorband von Rhapsody in Regensburg gesehen haben. Auf jeden Fall war die Stimmung beim super. Vielleicht etwas zu viele Crowdsurfer. Der einzige Kritikpunkt, den ich habe: Es wären noch fünf Minuten übrig gewesen, da hätte man noch einen Song mehr mit auf die Setlist packen können!

20:30 Uhr – was fehlte bisher? Genau: Abendessen. Also fix hoch zum Camp und schnell eine Portion Nudel kochen, die wir für den Abend vorgesehen haben. Denn Schluss war für heute noch nicht. Um 22 Uhr machten wir uns auf den Weg zur T-Stage.

Kissin' Dynamite
Kissin' Dynamite

Wir hatten Primordial als unsere letzte Band auserkoren. Mir war die Band ein Begriff, doch ob ich die 2004 auch wirklich gesehen habe, ist leider nicht aus den Aufzeichnungen hervorgegangen. Aber Pagan Metal. Wie schlecht kann das schon werden. Ja! Ugh. Die haben uns ja mal so was von gar nicht überzeugt. Also vielleicht doch nochmal zu Main Stage wechseln? Ungefähr die Hälfte der Show haben wir ja gesehen. Ich denke besser wird’s nicht.

Also sind wir hinüber zur Main Stage. Die Zeit bis zu Kissin‘ Dynamite konnte wir gut überbrücken – wir waren ja nicht alleine und die Zeit verging wie im Flug. Kissin‘ Dynamite haben wir schon zwei Mal in Geiselwind gesehen, hatte die aber nicht mehr am Schirm. Es wäre jetzt auch keine Band, wo ich auf Tour extra hinfahren würde, doch so auf einem Festival kann man die durchaus anschauen. War auf jeden Fall ein besserer Abschluss als Primordial, auch wenn wir die Show nicht ganz bis zum Ende angesehen haben.

Bands am Samstag: 8

Abreise

Auch wenn wir uns bei der Abreise keinen Stress machen wollen. Wenn man mal wach ist, fängt man halt langsam an, die Sachen zusammenzupacken, bevor es doch noch einen Regenschauer gibt. Ich bin so gegen 07:45 Uhr aufgestanden. Ein paar Sachen haben wir am Vorabend schon vorbereitet. Bis das ganze Zeug aus dem Zelt draußen ist, nimmt halt doch einige Minuten in Anspruch.

Summer Breeze Camping Gelände
Summer Breeze Camping Gelände - Ausweichfläche

Gegen 09:30 Uhr verließen wir das Green Camping Gelände so sauber, wie wir es vorgefunden haben. Das hat dieses Jahr glaube ich generell recht gut geklappt. Also vor allem auf den reservierten & Green Camping Flächen. Vom ’normalen‘ Camp habe ich ehrlicherweise wenig mitbekommen.

Bei der Abreise mussten wir eine unbekannte Richtung einschlagen. Wir haben uns da einfach direkt vom Navi leiten lassen und einige vom romantischen Franken gesehen. Auf der Autobahn war dann erstaunlich viel Verkehr für einen Sonntag. Wir mussten unterwegs noch einmal kurz Gepäck umladen, doch gegen 12 Uhr waren wir zu Hause schon am entladen.

Trivia

Ein paar Sachen wollte ich unbedingt noch erwähnen.

Die Merch Vorbestellung fand ich von der Idee her super, doch ich habe nicht verstanden, warum die das nicht frühzeitiger frei geben und die Sachen dann On-Demand produzieren. So hätte würde jeder das Shirt bekommen, das er will und man bleibt nicht auf hunderten Shirts sitzen, die keiner will. Klar: Für’s Festival müsste man dann immer noch eine Hand voll vor halten, doch man hat ja auch schon eine Tendenz, welches Motiv gut ankommt und man kann ja vielleicht auch hochrechnen, wie viele Shirts vor Ort noch über die Theke gehen. Ich bin jetzt dieses Jahr leer ausgegangen. zu spät für die Vorbestellung entschieden und vor Ort ja dann das Drama mit ‚kommt wieder‘ und ’sorry, kam gestern schon‘.

Die neuen Bäume
Steinkult

Ich bin wieder mit einigen Leute ins Gespräch gekommen. Manchmal passiert das einfach. Wenn das Lieder am See wieder stattfinden sollte, werde ich das nochmal ins Auge fassen (kommt halt auch drauf an was da spielt). Einmal haben wir sogar ein Bier ausgegeben bekommen, nur weil das unser 21. Summer Breeze war.

Und Apropos Zahlen. Ein Gast wurde erwähnt, der bei seiner 100. Tarja Show war. Hmm. Ob mich Sonata Arctica oder Ensiferum dann auch erwähnen, wenn es so weit ist?

Wenn man einen Treffpunkt vereinbart, die Gruppe aber kurzfristig weiter zieht, muss man sicherstellen, dass man sich wieder findet. Wir stehen da, wo der Idiot die Banane hoch hält. (Falls du das liest: Sorry. Aber das ist doch doof.) Es dauerte 15 Sekunden bis die Gruppe wieder vereint war.

Habt ihr schon mal von der Band Kanonenschwanz gehört? Die müssen am Vorabend voll überzeugt haben, meinte einer am Infield zu seinen Freuden. Vielleicht gehen die mal mit Feuerfieber auf Tour, dann kann man sich die ja mal angucken 🙂

Ich weiß nicht ob das ’neu‘ ist, jedoch ist das, aus Gründen, der ganzen Gruppe aufgefallen: Petri Lindroos scheint ja auch Diabetes zu haben. Auf jeden Fall sieht man so einen Sensor an seinem Arm und er hat seit November 2024 ein passendes Tattoo.

Der Nachteil vom Cashless Payment am Festival: Keiner verliert mehr Bargeld vor den Bühnen, das von mir gefunden werden kann.

Beast In Black
Unser Camp bei der Abreise

Der Acker, der weitestgehend frei geblieben ist, war echt eine Zumutung nach dem Unwetter und wir haben die Dixis da unten gemieden. Da waren super tiefe Wasserfurchen. Da hätte ich echt nicht campen wollen.

Achim Ostertag stand bei Wardruna neben uns. Hab’s leider verpasst ‚Danke‘ zu sagen für die vielen Jahre Summer Breeze. Auch Lucki Maurer stand mal bei einer Band neben uns – ich glaube das war bei Elvenking.

Rahmenprogramm & Merch-Stände & Essen & Trinken

Ihr wisst ja, dass mir das ‚Rahmenprogramm‘ ziemlich egal ist. Wir sind einmal am Metal Workout vorbeigelaufen, dass direkt nachdem Yoga statt fand. In der prallen Mittagssonne bei 35°C würden mich da keine zehn Pferde hin bekommen. Wir haben ja bei den Konzerten eigentlich immer irgendwie ein wenig Schatten zu haben und wenn’s wirklich nicht anders ging waren wir vielleicht mal bei einer Band in der Sonne. Aber sich dabei dann auch noch körperlich anstrengen? Naja. Jedem das seine.

Die Kunstausstellung war dieses Jahr auch wieder da. Da haben wir uns aber ja letztes Jahr schon eingedeckt, auch wenn dieses Jahr durchaus wieder das eine oder andere Motiv mit dabei gewesen wären.

Um den Eingang und Ausgangsbereich herum waren auch noch ein paar Stände, doch denen habe ich kaum einen Blick gewürdigt. Der ARTE Bus war da. Die AOK hatte einen Stand. Crowdpfanding war glaube ich auch beim Eingangsbereich.

Flammlachs
Auto mit Augen

Zwangsweise kommt man ja auch immer bei den Merch Ständen vorbei und oftmals ist’s auch so, dass man zwischen zwei Bands auch mal eine kurze Pause hat. Auf jeden Fall sind wir da natürlich auch mal durch gelaufen. Für mich war da allerdings nicht wirklich viel dabei. Gerade, wenn man sich eh nur für CDs interessiert. Da gab’s an sich nur noch einen einzigen Stand, der wirklich Nennenswert dabei hatte.

Beim Reaper Entertainment gab’s auch ein paar wenige CDs. Der Nuclear Blast hatte so ein kleines Schächtelchen mit aktuellen CDs – also keine Schnäppchen und bei Century Media konnte man glaube ich gar nix kaufen, sondern nur Merch gegen persönliche Daten tauschen. Die drei Stände waren nebeneinander und zusammen kleiner als früher der Nuclear Blast alleine war. Napalm Records war mal wieder gar nicht anwesend.

Zu den Essens und Getränkeständen kann ich gar nicht so viel sagen. Wir haben genau vier Coke Zeros in der EMP Area getrunken und ansonsten am Gelände fleißig Wasser aufgefüllt. Der Getränkepreis lag bei 5,20€ (+2 € Pfand). Die Essenspreise hatten es aber in sich, was ich gelesen und gehört habe. Unsere Freunde hatten so einen Lachs-Wrap: 15,90€; Handbrot: 8,50€. Pommes 6€/7€ – mit Add-On 10€. Nudeln mit Hühn. Käsespätzle 13€ & Nudeln mit Hühnchen 12€ – jeweils eine kleine Schale. Wenn wir wirklich mehr am Gelände gegessen hätten, hatten wir von unserem aufgeladenes Geld sicherlich mehr verbraucht. Die Essenspreise waren bisher einer der größten Kritikpunkte, was ich so unter diversen Beiträgen oder auf Discord gelesen habe.

EMP Backstage Area

In der EMP Area gab es nicht viel neues zu berichten. Der Getränkestand ist auf die andere Seite gewandert. In der Tat haben wir in der EMP Area wieder ein bisschen Zeit verbracht. Man konnte da auch teilweise gut auf die Main-Stage gucken – hatten aber dabei ein wenig Schatten. Am Ende sieht man da auch nicht weniger, als wenn man beim Main Act ganz hinten steht.

Es gab auch wieder ein paar Gadgets und es war auch wieder so ein Trinkbeutel mit dabei. Die Dinger sind echt Gold Wert bei so einem Wetter. Wir hatten ja unsere vom letzten Jahr wieder mit dabei. Die sind am Wasserspender fix aufgefüllt und lassen sich gut an Gürtelschnallen befestigen.

Blind Guardian
Blind Guardian

Ich habe zudem auch ein paar Mal die Gelegenheit genutzt den leeren Handyakku wieder zu laden. Ist halt doof, wenn man aus medizinischen Gründen auf sein Handy angewiesen ist, aber der Akku genau aus diesem Grund extra schnell leer wird. Bin aber mit der EMP Area und meiner Powerbank die fünf Tage gut rum gekommen.

Gäste waren natürlich auch in der Backstage Area. Da haben wir aber nicht so drauf geachtet. Nur mit Hurley habe ich schnell ein Bildchen gemacht. Und auch wenn wir für den Backstage Club Mittelwelle 20€ im Jahr bezahlen und kaum was beim EMP bestellen, ist’s mir das immer noch Wert.

Green Camping

Die Flächen am Campingplatz wurden etwas umstrukturiert. Das Green Camping ohne Reservierung hat einen neuen Platz bekommen. Wir sind, wenn man’s genau betrachtet, gegenüber vom letzten Jahr, genau auf die andere Seite gewandert. Wir waren 2024 ziemlich genau links unten in der Ecke. Dieses Jahr waren wir – wenn man vom dem Acker absieht auf den dann doch noch das ein oder andere Fahrzeug abgestellt wurde – fast rechts unten. Ein paar Reihen waren noch unter uns, doch wir waren noch nicht ganz auf der kleinen Kuppe. Der Platz war an sich ganz cool, weil wir einigermaßen Platz hatten zum Aufbau (Da gehe im Fazit nochmal drauf ein.) und auch der Weg zum Gelände war im Gegensatz zum Vorjahr deutlich kürzer. Ich hab’s gerade nochmal nachgelesen. Letztes Jahr waren wir gut 30 Minuten unterwegs (hatte das länger in Erinnerung) bis zur Main Stage. Dieses Jahr konnte man die Strecke in 20 Minuten schaffen.

Kissin' Dynamite
Kissin' Dynamite

Zu den Toiletten hatten wir auch nicht so weit. Allerdings befanden wir uns wohl genau an so einer Position, wo keine wirklich nah waren und fast alle gleich weit weg. Dafür war aber der Weg zu Shit ’n‘ Shower Station nicht so weit, wo wir auch Wasser für’s Camp holen konnten.

Also war ja alles super am Green Camp? Nicht ganz. Denn das ist der zweite große Kritikpunkt dieses Jahr. Das Green Camp ist ja auch dafür da, die Nachtruhe einzuhalten. Das ist halt absolut sinnfrei, wenn man bis drei Uhr morgens von der T-Stage, Wera Stage oder dem Campsite Circus beschallt wird. Ich mein: Selbst ich bin da mal aufgewacht deswegen – und das muss was heißen.

Bands

Highlights

Mit 27 Bands habe ich dann doch ordentlich was geschafft. Ganz oben auf der Highlight Liste steht, wie oben schon erwähnt: Beast in Black. Dann würde ich sagen Warmen und Wind Rose. Wobei die meisten Bands die ich geschaut habe nicht schlecht waren. Aber die ‚unbekannten‘ Bands haben mich nicht so abgeholt.

Lowlights

Auf der Liste stehen ganz oben Primordial. Die haben mir gar nicht gefallen. Etwas enttäuscht war ich auch wieder vom Auftritt von Tarja & Marko. Das der Marko nur für vier Songs raus kommt. Nur zwei Nightwish Songs auf der Setlist stehen und dann fällt bei einem Song auch noch das Mikro aus. So überwinde ich das Trauma nie.

Frozen Crown war auch ein Lowlight. Jedoch nicht, weil sie nicht überzeugt haben, sondern weil sie den Überscheidungen zum Opfer gefallen sind. Die hätte ich mir gerne nochmal angesehen.

Fazit

Green Camping

Wir hatten bei der Platzvergabe dieses Jahr echt Glück. Entweder da kamen danach keine Green Camper mehr oder sie haben an zwei Stellen abwechseln eingewiesen. Es gab zwar trotzdem etwas (unnötige) Diskussionen, doch die Einweiser haben unsere Zeltsituation erkannt, bemängelt uns aber dann ausreichend Platz gegeben. Ich mein: An anderen Stellen waren wieder riesige freie Flächen bei den Camps aber wir müssen uns immer rechtfertigen, warum wir nicht in einer Dackelgarage schlafen.

Cashless

Das mit dem Cashless hat so weit wunderbar funktioniert. Gibt halt immer Licht & Schatten bei so was. Wir haben unsere Bändchen zu Hause ausreichend aufgeladen (Haben auch fast nix ausgegeben) und mussten daher vor Ort nix aufladen. Sprich da waren wir unabhängig von der Technik vor Ort. Das Aufbuchen des Guthabens lief vor Ort problemlos ab. Ebenso das bezahlen. Wenn wir jetzt noch unser Restguthaben wieder ordentlich ausbezahlt bekommen ist alles gut.

Zusammengefasst

Ich würde sagen das war ein rundum gelungenes Summer Breeze mit wenigen negativen Punkten. Wenn man, wie wir, an sich eh nur am Camp kocht und isst, fällt der größte Kritikpunkt mit den Essenspreisen schon weg. Hätte ich ein Problem damit, wenn das Green Camp nächstes Jahr dort wieder ist. Nicht wirklich. Ja, die Musik bis spät in die Nacht hört man, doch leider ist halt oft auch so, dass man selbst bis um 2 Uhr mit vor der Bühne steht. Und die ‚kurzen‘ Wege waren da auch nicht schlecht, da man dann doch eher mal wieder zum Zelt zurück läuft, z.B. um sich umzuziehen.

Deko
Bands 2026

Das Line-Up war ordentlich. Es spielten halt wieder viele interessante Bands bis spät in der Nacht und es gab auch die eine oder andere Überschneidung. Doch das hatten wir auch schon schlimmer.

Das Line-Up für 2026 sieht auch schon vielversprechend aus und selbstredend haben wir unsere Tickets für 2026 schon gekauft.

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