Festival Mediaval 2025

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Planungen / Alles neu in 2025?

Nachdem wir uns 2024 vor Ort schon das Ticket gekauft hatten, war es doch recht wahrscheinlich, dass wir auch 2025 das Festival Mediaval wieder besuchen würden. Und wie jedes Jahr stellt sich die Frage: Wann wollen anreisen? Nachdem das 2024 so ein Drama am Freitag am Einlass war, wollten wir vielleicht etwas früher los. Doch wer weiß ob nicht 2025 alles besser wird? Zum einen spielen nicht In Extremo, die erste Band interessiert mich nicht, der Einlass scheint etwas früher zu sein(?) und zudem segelt das Festival Mediaval unter neuer Flagge.

Am packen
Mediaval Camp

Die Bühnenpläne zeigten schon mal eins: Deutlich mehr Überscheidungen. Also das, was man bei jedem Festival immer als Kritik anbringt, setzt sich jetzt auch beim Mediaval durch. Klar, Überschneidungen mit kleineren Bands & Newcomern gab’s schon immer, doch die größeren Bands konnte man alle sehen. Vielleicht habe ich auch dieses Jahr einfach nur mehr Pech? Circus of Fools parallel zu Goethes Erben. Darth Polly parallel zu Heiter bis Folkig & Letzte Instanz. Die Feuershow zum Teil mit WindRose. Harmony Glen parallel zu End of Green.

Hindernisparcours
Irgendwer wird sich was dabei gedacht haben

Doch zurück zur Anreise: Erst hatten wir für Freitag eine etwas frühere Anreise angesetzt. Doch nachdem wir uns dann alle entschieden hatten, den Freitag vielleicht gleich frei zu nehmen, könnten wir ja auch am Donnerstag anreisen. Doch dafür müsste eine Voraussetzung erfüllt sein: Das Wetter muss passen.

Anreise & Camping

Wir hatten am Mittwoch bereits einen Tendenz, doch die Wettervorhersagen änderten sich stündlich. Doch es schien sich abzuzeichnen, dass wir am Donnerstagabend bessere Chancen haben trocken aufzubauen, als am Freitag früh. Also haben wir ins am Donnerstag schnell noch drei Pizzen geholt und sind um 16:40 Uhr in Regensburg los. Ziemlich genau um 18 Uhr waren wir dann am Goldberg. Die ersten Leute aus unserer Camp-Gruppe waren bereits vor Ort und wir konnten dort nebenan unsere Zelter aufschlagen.

Mediaval Camp
Begrüßung am Einlass

Um 18:40 Uhr war das Auto leer. Wir sollten dann noch schnell die Gelegenheit nutzen unsere Bändchen am Campingplatz zu tauschen, doch scheinbar haben wir das Zeitfenster knapp verpasst. Wie ärgerlich. Und natürlich konnte man am Freitag keine Tickets mehr am Camp tauschen.

Um 19 Uhr war dann das Auto geparkt. Nachdem dann alles aufgebaut war, gab es gegen 19:45 Uhr endlich Pizza. Das war eine gute Idee, diese von zu Hause mit zu bringen. An einer Feuerschale haben wir den Abend in der Gruppe gemütlich ausklingen lassen uns sind um kurz vor ein Uhr ins Bett.

Freitag, 12.09.2025

Ausflug ins Nachbarland & Frühstück

Am Freitag zeigte sich dann schnell: Gut, dass wir bereits am Donnerstag aufgebaut haben. Ich bin etwas früher aufgestanden, denn ich hatte mir für Freitag natürlich einen Plan zurecht gelegt. Campingplatz hat noch nicht offen. Das Wetter ist schlecht. Was heißt das? Keiner reist an. Und somit konnte man seinen Parkplatz vielleicht kurzzeitig aufgeben um im nahegelegen Grenzgebiet mal wieder den Travel Free Store aufzusuchen und den Tank zu füllen. Der Travel Free macht um 08:30 Uhr – ich war um 08:32 Uhr vor Ort. Das hat perfekt geklappt. Kurz das Körbchen mit Sachen gefüllt, die es bei uns nicht gibt oder was gerade im Angebot war. Schnell noch zur Tankstelle und wieder zurück und das Auto an selber Stelle abgestellt, wo ich weggefahren bin. Der Plan ging super auf.

Nützliche Infos
Hier wohnen die Vögel

Am Camp habe ich dann ein paar der Einkäufe verstaut. Doch die Zeit zum faulenzen war noch nicht gekommen. Wir wollten noch beim nahegelegenen Edeka & Bäcker Sachen für’s Frühstück kaufen. Wären wir alleine gewesen hätte ich da vielleicht mit’m Auto noch schnell angehalten. So sind wir zusammen nochmal rüber gelaufen. Mit einem kleinen Umweg, denn den Adventure Trail über die Brücke wollten wir nicht nehmen, nachdem die Balken nass waren. Um 11 Uhr gab’s dann ‚Frühstück‘.

Mediaval Camp
Mediaval Camp

Der Festivaltag

Gegen 12 Uhr kamen dann auch Freunde aus Regensburg an, die in der nähe von uns ihr Zelt aufgeschlagen haben. Wir machten uns gegen 12:15 Uhr auf, um gleich unsere Tickets in Bändchen zu tauschen. Das war ein guter Zeitpunkt, wie es schien, denn am Einlass war nichts los. Während der Großteil der Gruppe das Gelände postwendend über den Hinterausgang verließ, besuchte ich den Info Stand, sammelte die Tickets für 2026 ein und brachte diese direkt zum Auto. Echt, am Freitag hätte ich Kilometergeld bekommen müssen. Um 13:30 Uhr wieder am Camp angekommen konnte man noch etwas die Seele baumeln lassen.

Pur Pur
Mila Mar

Zur Eröffnung und den ersten Songs von Pur Pur standen wir dann an der Schlossbühne. Da wir nicht die größten Pur Pur Fans sind, sind wir nach zwei oder drei Songs langsam losgezogen durch die Händlermeilen. The Blackbeers haben wir natürlich auch wieder an der Burgbühne besucht, wobei wir da auch kurz vor Ende los sind um uns was zu Essen zu holen, bevor die Band zu spielen aufhört. Mila Mar war dann die nächste Band am Plan. Da habe ich schon öfter gehört, dass die so toll sein sollen. Mich haben die leider nicht abgeholt.

The Blackbeers
The Blackbeers

Von Goethes Erben habe ich leider nur den Anfang und das Ende gesehen. Doch das was ich gesehen habe fand ich eigentlich ganz spannend. Wenigstens konnte ich etwas von der Band mitnehmen, die ich bisher auch nur vom Namen her kannte. Das die parallel zu Circus Of Fools spielten, die ich unbedingt nochmal sehen wollte, war natürlich Mist. Bei Circus of Fools fehlte glaube ich auch der Sänger. Denn der komplette Gesang wurde von der Sängerin übernommen. Beim letzten Mal waren doch mehr Leute auf der Bühne und auch Wiki sagt, dass es sieben aktive Mitglieder sind. Auf der Bühne standen aber nur fünf. Naja. Die Show war schon auch ganz solide. Ich weiß aber nicht, ob ich nach dem Konzert, wenn das mein erstes gewesen wäre, auch gleich die Alben gekauft hätte. Und so hatte ich auch nicht das Bedürfnis die aktuelle Scheibe einzupacken, die mir noch in meiner Sammlung fehlt.

Circus Of Fools
Circus Of Fools

Der Headliner des Abends war dann ASP. Dieser hatte eine Best-Of Show angekündigt. Welche Songs Teil dieser Show sein werden hatte er sich im Vorfeld mal spontan überlegt. Was folgte war ein bunter Mix durch das ASP Repertoire. War das die perfekte Auswahl für den Abend? Ich finde da hätte es einige andere Songs gegeben, die mit auf die Setlist gemusst hätten, doch insgesamt war ich mit der Auswahl ganz zufrieden. Denn ich bin der Meister, Ich bin ein wahrer Satan, Und wir tanzten (Ungeschickte Liebesbriefe), Schwarzes Blut und Ich will brennen, um nur ein paar zu nennen. Als Special Guest war noch Nic Frost von Spielbann bei zwei Songs mit auf der Bühne.

Goethes Erben
ASP

Um 00:30 Uhr war dann Schluss für uns. Bis man sich am Zelt dann aber für’s Bettchen fertig gemacht und sich mit einem Süppchen aufgewärmt hatte, war’s dann doch 02:30 Uhr.

Samstag, 13.09.2025

Huch. Da habe ich ja direkt ‚verschlafen‘ und bin erst um 10 Uhr aufgewacht. Das ist echt untypisch. Nach dem Frühstück haben wir uns für’s Gelände hübsch gemacht. Das nimmt natürlich etwas Zeit in Anspruch, doch wir haben es pünktlich zu Totentanz Strumpfsockig geschafft. Das war auch wichtig dort rechtzeitig zu sein, denn ich konnte für die Band leider nicht viel Zeit aufbringen und musste nach wenigen Songs schon wieder weiter, denn wenn ich mir eines nicht entgehen lassen wollte, dann war es die Lesung von Christian von Aster. Und was soll ich sagen: Das hat sich so was von gelohnt. Vor allem Lukas, die launischen Liebesbrief Taube hat als Friedenstaube voll überzeugt. Ich bin ja nicht so der Bücher Leser, doch wenn es davon mal ein Band gibt, würde ich mir da auch Exemplar sichern.

Mediaval Camp
Mediaval Gastro

Ausnahmsweise hatten ich eine kleine Lücke im Programm. Da unsere Freunde aber an der Burgbühne in der Wiese saßen, habe wir uns ihnen angeschlossen während im Hintergrund An Erminig gespielt haben. Ich muss ehrlich sagen. Hätte ich es mir nicht notiert und Bilder gesehen, dass wir zu der Zeit unten waren – ich hätte es vergessen. Scheinbar war ich, laut gut informierten Quellen, von der Band auch nicht so begeistert, weswegen ich nicht mal ein Bild gemacht habe! Wo ich aber wiederum hin wollte war zur Mittelalter-Rockband Deus Vult. Wir saßen zwar etwas im hinteren Bereich bei der Band, doch man konnte die ganz gut mit verfolgen.

Totentanz Strumpfsockig
Deus Vult

Leider gab’s dann wieder diverse Überscheidungen. Ich habe mich dazu entschieden mit die halbe Show von Darth Polly im Hafenviertel anzusehen. Die Band ist eigentlich ganz unterhaltsam, wenn auch nicht super mitreißend. Das habe ich auch schon letztes Jahr festgestellt. Und das obwohl sie uns damals am Benefiz am Berg total überzeugt hatten. Ich muss mir das irgendwo in meinem Kopf mal abspeichern.

Christian von Aster
Qntal

Und auch wenn ich nicht der größte Fan von der Band Letzte Instanz bin: Da die nur noch wenige Konzerte spielen, bevor sie sich auflösen, dachte ich mir, wird das bestimmt nochmal eine ganz besondere Show. Doch um ehrlich zu sein, war’s ein wenig wie eingeschlafene Füße. Am Feuertanz 2022 sind ja direkt ein paar Songs hängen geblieben, doch ich weiß nicht was das für ein Set war. Vielleicht was eingefleischte Fans?

Darth Polly
Letzte Instanz

Langsam war es Zeit in etwas wärmere Klamotten zu schlüpfen. Zu meinem bedauern waren wir rechtzeitig zu Qntal wieder am Gelände und wir haben uns gemeinsam die ganze Show angesehen. Das ist einfach keine Band, mit der ich warm werde – egal wie oft wir die sehen.

Jetzt muss das der Headliner des Abends wieder wett machen. Doch ich war da ganz guter Hoffnung, denn wir haben Wind Rose ja erst wenige Tage vorher am Summer Breeze gesehen. Und wie schon bei Alestorm: Auch wenn die Band für das Festival eher untypisch ist: Die wurden richtig gefeiert. Die Stimmung war super und der Zwergenmetal kam bei der Menge sehr gut an. Leider waren nur 75 Minuten Spielzeit eingeplant. Das hätte gerne noch etwas mehr sein dürfen.

Wind Rose
Wind Rose

Und wer glaubt, dass um Mitternacht dann für uns Schluss ist, der hat sich geschnitten. Total übermüdet machten wir uns auf zum Literaturzelt, wo es noch ein paar Gruselgeschichten gab. Die ersten Geschichten haben mir nicht so gut gefallen, aber die Geschichte von Herrn von Aster war toll. Auch wenn mir da kurz vor Ende langsam die Augen zugefallen sind.

Und damit man an dem Abend noch was negatives mit nimmt: Ich kann mich vage erinnern, dass es da in den Vorjahren auch schon Probleme gab: Wir wollten unten unsere Wasserflasche abgeben, wurden aber, aufgrund einer fehlenden Pfandmarke, an den oberen Stand verwiesen. Also sind wir den Berg wieder rauf, in der Hoffnung, dass die Taverne oben um kurz vor halb zwei noch offen hat. Wir hatten Glück. Aber wenn wir das vorher gewusst hätten, dann wären wir gleich zu oberen. Die untere lag halt direkt auf den Weg.

Medlan
Medlan

Am Zelt gab’s dann wieder noch ein Süppchen und wie am Vortag waren wir dann gegen 02:30 Uhr im Schlafsack.

Sonntag, 14.09.2025

Abbauen & Packen

Obwohl wir einen Tag früher angereist sind, kam der Sonntag unerwartet schnell. Um 14 Uhr wollte ich zur Greifvogelshow. Also großzügig zurück gerechnet, wann ich das Auto holen muss, so dass sich das Zeitlich ausgeht. Und ich muss sagen: 150 Minuten warn da schon knapp kalkuliert, wenn noch nicht alles abgebaut ist. Um 11:40 Uhr waren die Sachen aus dem Innenzelt schon gut zusammen gepackt. Doch so lange man das Zeug nicht ins Auto packen kann, liegt es halt doch noch rum. Also sind wir los die Autos holen und packen. Ich hatte damit gerechnet, dass das Auto um 13 Uhr dann voll ist, doch am Ende war es 13:40 Uhr, bevor wir die Autos wieder zum Parkplatz brachten. Gut, dass dort ein reger Verkehr statt fand, so dass wir dort auch wieder einen Platz gefunden haben.

Greifvogelshow
Greifvogelshow

Der Festivaltag

Der Sonntag ist vom Programm dann auch relativ kurz. Da man aber auch kein Zelt mehr als Rückzugsort hat, verbringt man die letzten Stunden durchweg am Gelände. An der Vogel-Show war schon viel los und es wurde bereits der erste Vogel vorgestellt, als wir dort eintrafen. Die Show war ganz cool. Wieder mit sehr viel Fakten gespickt, dich ich bestimmt bis zum nächsten Mal wieder vergessen habe.

Greifvogelshow
Greifvogelshow

Während Delva war’s an sich zum ersten Mal an dem Wochenende, wo wir wirklich gemütlich mit unseren Freuden an einem Tisch standen und ein Getränk zusammen einnahmen. Da wir Delva am Feuertanz bisher immer nicht gesehen haben, wollte ich wenigstens am Mediaval die Chance nutzen, doch auch die haben mich nicht wirklich überzeugt.

Delva
End of Green

Wir dachten, wenn wir frühzeitig vor der Schlossbühne sind, könnten wir vielleicht noch ein wenig quatschen, bevor End of Green starten. Doch in meiner Kalkulation, die eigentlich nur beinhaltete auf dem Weg nach oben ein Eis einzusammeln, habe ich den Faktor Bekanntheitsgrad unterschätzt. Wir kamen gerade bis zum Vogel-Stand, wo wir uns zum ersten mal verquatschten. Kaum das Toilettenhäuschen passiert: Die nächsten Leute die wir kennen. Ich bin dazwischen schon mal los, mein Eis holen. Und am Ende kamen wir pünktlich zu End of Green oben an. So war das nicht gedacht.

Greifvogelshow
Greifvogelshow

End of Green haben wir schon ewig nicht mehr auf der Bühen gesehen. Zuletzt 2011 (!) am M’era Luna. Gut. So wirklich am Schirm habe ich von denen auch nur einen Song, dessen Name mir gerade nicht einfällt, der aber auch gespielt wurde. (Anm. Es war ‚Killhoney‘). Der kurze – unangekündigte – Regenschauer, war etwas unangenehm. Zum Glück war unser Zelt, wenn auch nicht ganz trocken, schon verpackt. Das Konzert verfolgten wir dann vom Seitenrand bei der Taverne im Trockenen.

Greifvogelshow
Greifvogelshow

So langsam aber sicher musste man sich damit abfinden, dass das Festival bald zu Ende ist. An der Burgbühne betrat die vorletzte Band die Bühne: Diary of Dreams. Auch so eine Band, von der ich immer wieder mal gelesen habe, doch bewusst keinen Song gehört oder die Band jemals live gesehen habe. Die waren aber nicht schlecht. Muss ich direkt nochmal rein hören bei Gelegenheit. Und auch die letzte Band kannte ich nur vom Namen her: VNV Nation. Und ich muss ehrlich sagen: Ich hätte mir was anderes erwartet, doch ich war von denen echt begeistert. Ich hatte auch lange überlegt, an wen mich die Stimme und der Sound erinnert. Zu Hause ist es mir dann eingefallen: Editors.

Diary of Dreams
VNV Nation

Nachdem wir doch bis zum Ende geblieben sind, war’s gut 21:15 Uhr als wir uns ins Auto setzten und uns auf den Weg nach Hause machten. Wir sind gut durch gekommen und waren am Ende gegen 22:40 Uhr zu Hause. Das war unser letztes Festival für 2025.

Trivia

Dieses Jahr waren echt viele Leute am Mediaval, die wir kannten. Aber viele so kleine Grüppchen. Das machte es nicht nur schwer eine gemeinsame Anreise oder einen gemeinsamen Zeltplatz zu planen, sondern mit allen ausgiebig Zeit zu verbringen. Mal gucken ob sich das 2026 etwas besser planen lässt.

Wir hatten das Zelt gerade aus der Tasche heraus gezogen, da saß schon eine riesige außergewöhnliche Spinne drauf. Ein perfekter Start ins Festival-Wochenende.

Greifvogelshow
Greifvogelshow

Wer hat denn am Samstag den Gothic Part repräsentiert? Qntal?

Am Sonntag hätte noch Pyrsch gespielt. Einer der Band war ja mit uns am Feuertanz. Doch das ging sich zeitlich nicht aus, sich die Band anzugucken

Scheinbar war ich mit unserem ’neuen‘ Auto zum ersten Mal im Ausland, denn am Display wurden mir dann praktische Infos angezeigt.

Mein Fazit

Mit dem Gothic Special haben sie sich ja was außergewöhnliches einfallen lassen. Da haben sich einige aus unserem Freundeskreis dann auch dazu entschieden mal das Festival zu besuchen. Ich habe mich ja besonders auf ASP, WindRose, Circus of Fools und Deus Vult gefreut. Zudem auf die vielen großen Bands, die ich bisher nur vom hören sagen her kannte: Goethes Erben, VNV Nation und Mila Mar. Meine Entdeckung des Jahres ist klar VNV Nation. Die stehen auch ganz oben bei den Highlighs dieses Jahr. Also ganz oben nach Wind Rose & ASP.

Greifvogelshow
Greifvogelshow

Ansonsten war’s ein gutes Mediaval auch wenn es zeitweise etwas Regen gab. Doch wir hatten einen guten Platz am Camp, haben viele Freunde getroffen und hatten eine gute Zeit am Gelände.

Und auch wenn ich es zu der Lesung von Christian von Aster und der Greifvogelshow geschafft habe, war es doch irgendwie auch etwas unentspannt. Vier Bühnen die jetzt bespielt werden. Viele Überscheidungen der Bands. Dazu noch viel Rahmenprogramm. Das hat am Ende dazu geführt das ich genau eine Runde durch die Händlerstände gegangen bin. Ich hatte kaum eine Lücke. Die gemeinsame Zeit mit Freunden in der Wiese zu sitzen blieb ein wenig auf der Strecke und wir haben nicht mal romantische Fotos gemacht dieses Jahr.

Greifvogelshow
Greifvogelshow

Ich war nicht der Einzige, der das negativ angemerkt hat mit den Überschneidungen. Die Kommentare, die dann versuchten das zu beschwichtigen haben im Kern dann natürlich schon recht, wenn sie sagen, dass sich das nicht ganz vermeiden lässt, doch ich frage mich: Muss das wirklich sein? Ich habe noch keinen getroffen der gesagt hat: Hoffentlich gibt’s nächstes Jahr noch eine Bühne mehr, damit man sich zwischen noch mehr Acts entscheiden muss. Manchmal ist weniger mehr.

Das wir den Tickettausch am Campingplatz verpasst haben hat uns ein wenig geärgert. Wir haben schon wieder befürchtet oben dann ewig am Eingang stehen zu müssen, doch so hat’s uns nur die Zeit für die Extrarunde gekostet.

Immerhin gab’s die Tickets vor Ort wieder ein wenig günstiger und wir haben die Tickets für 2026 gleich eingepackt. Wobei gar nicht so viel Ersparnis zum Ticketpreis war zum ersten offiziellen Verkaufstag. Allerdings spart man sich natürlich auch die Versandkosten. Somit sind wir auch 2026 wieder am Start. Das Line-Up ist ja bisher schon mal sehr vielversprechend.

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