Ohne jede Regel

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Es heißt vermutlich nicht umsonst: Regeln sind da, um gebrochen zu werden. Wer noch nie eine Regel gebrochen hat, werfe den ersten Stein. Ich muss aber sagen, einige übertreiben es vielleicht ein klein wenig.

Manche Regeln werden halt auch aufgestellt, weil sie durchaus Sinn machen oder weil sie einen Rahmen für geordnete Abläuft bieten sollen. Wenn ich mich dann aber ständig über diese Regeln hinweg setze und die Abläufe störe, brauche ich mich eigentlich auch nicht wundern, dass das kritisiert wird. Hinzu kommt, wenn man dann zeitgleich noch den fehlenden Fortschritt kritisiert. Das ist wie, wenn man Autos einparkt und sie am wegfahren hindert und sich dann beschwert, dass keine Parkplätze frei werden.

Manchmal mag es im ersten Moment auch bequem wirken, wenn man sich um Regeln keine Gedanken machen muss. Doch diese Bequemlichkeit hat, wie eben schon festgestellt, auch ihren Preis. Man muss dann halt auch mit den Konsequenzen umgehen können. Außer natürlich man ist in der Politik.

Mikro drop
In diesem Kontext ärgert mich das aktuell am meisten. Da werden Millionensummen verschwendet. Niemand muss sich dafür Verantworten – ganz im Gegenteil. Aber das Geld reicht halt dann leider nicht, da müssen wir dann doch an der einen oder anderen Stelle die Steuern noch ein wenig erhöhen oder Sozialleistungen kürzen. Das ist doch Mist. Da braucht man sich auch nicht über die politischen Entwicklungen wundern. Denn während die feinen Herren die Schubkarren voller Geld nach Hause fahren und scheinbar tun und lassen können was sie wollen, haben es viele echt schwer, um die Runden zu kommen. Natürlich spielen da viele Faktoren eine Rollen, doch man fühlt sich da doch ein wenig veräppelt.

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