Die Fakten
Im letzten Bali Bericht habe ich gesehen, dass ich damals zuerst die Fakten der Reise aufgeschlüsselt habe. Das fand ich ganz cool. Warum ich das nicht immer gemacht habe? Frage ich mich im Nachgang auch.
Here we go: Der Reisezeitraum war vom 07.11.2025 – 27.11.2025. Da sind wir in München abgereist bzw. wieder angekommen. Geflogen sind wir diesmal mit Singapore Airlines. Am 08.11.2025 sind wir in Singapur gelandet und haben die Stadt am 13.11.2025 wieder verlassen. Am 13.11.2025 waren wir dann eine Nacht in einem Hotel in Kuta, bevor wir uns am 14.11.2025 auf nach Ubud machten. Am 18.11.2025 ging die Reise weiter nach Pemuteran wo wir bis zum 23.11.2025 verweilten. Bis zum 26.11.2025 waren wir dann in Sanur und haben Bali am späten Abend verlassen.
Planung
Wie gewohnt, waren wir mit der Planung maximal spät dran. Immerhin war klar, dass wir in Singapur starten wollen. Doch wie soll’s weitergehen? Das war eine wichtige Frage, die es zu klären galt, denn wir wollten ja erst mal die Flüge buchen um einen Rahmen zu haben. Die beste Kombination hat sich dann für uns mit Bali ergeben. Okay. Dann wäre das geklärt. 🙂
Das Ursprüngliche Ziel wäre ja Zentralvietnam gewesen, doch die Wetterlage war dort alles andere als ideal. Wir haben dann einfach die Möglichkeiten geprüft, was sich gut mit Singapur kombinieren lässt und dann ist am Ende Bali übrig geblieben. Teile von Thailand wären auch gut möglich gewesen, doch in Thailand waren wir vor zwei Jahren erst.
Buchung / Vorbereitungen
Ehrlicherweise haben wir uns bei der Wahl der Airline auf Singapore Airlines konzentriert und da geschaut, welche Tageskombinationen möglich wären. Und dann justiert man einfach die Tage entsprechend für’s beste Angebot. So war der Rückflug zuerst für Sonntag geplant. Montag: teuer. Dienstag: selber Preis wie Sonntag. Mittwoch: selber Preis wie Sonntag. Na dann hängen wir doch noch ein paar Tage dran. Später wollten wir nicht zurückfliegen, denn man braucht ja auch wieder ein paar Tage zum ‚ankommen‘.
Beim Parkservice haben wir uns wieder für die Airparks entschieden, den wir auch schon für Lissabon gewählt hatte. Das war wieder eine sehr gute Entscheidung und würde ich so sofort wieder buchen.
Wo wir dann wie lange bleiben wollen und wie wir von A nach B kommen, so wie die Auswahl unserer Unterkünfte hat dann noch einige Wochen in Anspruch genommen. Wir hatten da immer schon Unterkünfte in der Auswahl, haben aber immer irgendwie versucht für uns das beste zu finden. Und natürlich wollten wir auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – auch wenn die Unterkünfte in Bali verhältnismäßig günstig sind.
Schlimm war dann wenige Tage davor die ganzen Einreisedokumente. Ich glaube sich einbürgern zu lassen ist mit weniger Aufwand verbunden. Und dabei wurde da wohl gerade einige Prozesse vereinfacht.
Für Singapur braucht es jetzt die Singapur Arrival Card (https://eservices.ica.gov.sg/sgarrivalcard/). Die kann man glaube ich ab 72h vorher ausfüllen. Für Indonesien gibt’s noch das eVisa (https://evisa.imigrasi.go.id/) das man braucht. Zudem die Bali Tourist Levy (https://lovebali.baliprov.go.id/), die man bisher am Flughafen bei der Ausreise bezahlt hat. Kontrolliert hat das bei uns aber keiner. Vielleicht wird das auch irgendwo mit den Reisedaten / Passdaten automatisch geprüft.
Doch wir sind noch nicht am Ende. Jetzt gibt’s auch noch die Indonesia Card (https://allindonesia.imigrasi.go.id/), die man erst 72h vorher ausfüllen kann. Die ersetzt wohl die Gesundheitserklärung und die die Zollerklärung. Aber für uns hieß das, wir müssen das in Singapur ausfüllen.
Für die längeren Transfers haben wir bei Gilli Transfers (https://gilitransfers.com/) vorab schon unsere Fahrten gebucht. Hab’s leider vor Ort versäumt mal zu gucken ob ein Grab auch so weite Strecken gefahren wäre. Ich glaube aber nicht, denn die hängen ja dann irgendwo in der Pampa fest und müssen die Strecke wieder zurück. Das war preislich schon in Ordnung für die langen Strecken.
Anreise
Wenn ich sage die Tage vor der Abreise waren etwas hektisch, dann ist das für mich persönlich die Untertreibung des Jahrhunderts. Am letzten Tag vor’m Urlaub haben wir dann den ganzen Tag mit packen verbracht und noch schnell die oben genannten Transfers gebucht, damit mal wenigstens das gröbste gebucht ist.
Der Wecker am Freitag klingelte dann auch noch früher als gewöhnlich. Schnell die letzten Sachen gepackt und die Koffer im Auto verstaut. Kurz nach sieben Uhr sind wir los und hatten um 08:30 Uhr das Auto geparkt. Der nächste Shuttlebus war dann auch fix zur Stelle (scheinbar fahren die alle 20 Minuten jetzt), so das wir bereits um 08:50 Uhr am Flughafen waren. Gut eine halbe Stunde später haben wir dann bereits die Koffer auf die Reise geschickt und uns am Flughafen ein Baguette zum Frühstück geholt. (Konnte da einen meiner Gutscheine aus der Arbeit einlösen). An den Sicherheitskontrollen war wenig los daher waren wir um 09:35 Uhr schon durch. Das ging alles schneller als erwartet. So konnten wir am Gate noch etwas surfen, Musik hören und Buch lesen, bevor unser Flieger um 11:55 Uhr startete.
Singapur
Samstag 08.11.2025
Um sieben Uhr Ortszeit erreichte unser Singapore Airlines Flieger die Parkposition. Die Einreise klappte fix und problemlos – nicht zuletzt weil wir natürlich auch die geforderten Dokumente bereits zu Hause ausgefüllt hatten und direkt zur Passkontrolle konnten. Bei Simone zögerte zwar die Automatik ein wenig, doch am Ende durfte sie auch Einreisen. Da man im Regelfall so früh noch nicht in sein Hotelzimmer kommt und am Changi Airport schon das erste Highlight wartete, habe wir uns dazu entschlossen am Flughafen etwas Zeit zu vertrödeln.
Ich mein, die Laufwege sind so lang, da vergeht die Zeit eh wie im Flug. Unser Ziel war Jewel und die Eröffnung des Wasserfalls um 10 Uhr. Man hätte da auch noch viel mehr Wege ablaufen können, mit Koffer aber eher unpraktisch. Und die Koffer jetzt kurzfristig abzugeben hätte sich preislich nicht gelohnt. Wir haben uns dann auch gleich ein wenig mit Singapur Dollar eingedeckt und gleich mal beim 7 Eleven die Zahlung mit der Revolut getestet. Läuft …
Gegen 10:15 Uhr machten wir uns auf zur MRT Station. Da mussten wir wieder ein Stückchen laufen. Die MRT in die Stadt sollte aber einfach werden. Vom Flughafen aus, geht’s nur in eine Richtung. Zwei Stationen fahren und in die East-West-Line umsteigen. Die EW15 war dann unsere Haltestelle, in deren unmittelbaren nähe sich auch unser Hotel (Oasia Hotel Downtown) befand – Details dazu gibt’s dann später noch. Das ist mit der Metro schon ein Stück zum fahren, und man mit grob 45 Minuten rechnen. Die Zahlung erfolgt ganz einfach per Tap & Go mit der Kreditkarte. Wichtig. Jeder braucht seine eine Karte. Ich habe dafür meine Revolut verwendet. Da wir um 11:30 Uhr das Hotel erreichten, könnt ich euch ausrechnen, wann wir die MRT am Flughafen bestiegen haben.
Wir wollten eigentlich nur das Gepäck am Hotel abgeben und dann direkt weiter ziehen. Doch zu unserer Freude konnten wir bereits kostenfrei frühzeitig unser Zimmer beziehen. Nach einer kurzen Einweisung in die Annehmlichkeiten machten wir uns auf ins Zimmer. Dann können wir uns auch auch noch ein paar Minuten von der langen Anreise ausruhen. Okay. Das war dann doch ein längerer Power-Nap. Erst gegen 16 Uhr verließen wir das Zimmer wieder und lösten unseren Gutschein für den Begrüßungsdrink ein. Dann war’s Zeit für eine erste Erkundung der Umgebung.
Unser Hotel lag wohl am Rand des Finanzviertels zu Chinatown. Wir wollten gleich mal gucken wo wir die beiden Hawker finden, die unser Ziel für’s Abendessen waren: Maxwell Hawker und Lau Pa Sat (https://www.laupasat.sg). Letzterer war täglich unser Anlaufpunkt für’s Abendessen und war zu Fuß in weniger als 15 Minuten vom Hotel erreichbar. Im Maxwell Hawker haben wir dann gleich mal den Chicken Rice probiert, der dort so toll sein soll. Hat uns jetzt nicht so vom Hocker gehauen, aber immerhin schon mal ein Häppchen im Bauch. Da wir natürlich am ersten Tag alles zu Fuß erkundeten, konnte man auch schon die idealen Laufwege ausloten.
Um 18:15 Uhr waren wir wieder zurück am Hotel. Warum wir hier nach nur zwei Stunden zurück gekehrt sind? Wir haben im Hotel ein ‚Club-Upgrade‚ gebucht (Warum erzähl ich später) und das hieß es gibt bei uns am Club Floor von 18 Uhr bis 20 Uhr gratis ein paar Häppchen, Getränke, Wein und zwei Cocktails des Tages. Wir wollten natürlich zum einen Wissen ob sich das lohnt und zum anderen haben wir’s ja auch bezahlt. Also schnell frisch gemacht für die Abendrunde und ein paar Häppchen und Getränke im Club Floor zu uns genommen.
Im Anschluss sind wir dann hoch zum Lau Pa Sat. Dort haben wir uns am erste Tag einen Berg Satey Spieße in der Satey Street geholt. Da der Abend noch jung war und wir ja ein klein wenig am Nachmittag geschlafen haben, suchten wir noch den Weg zu Garden by the Bay – vielleicht schaffen wir es ja noch zur zweiten Garden Rhapsody Show? Spoiler: Nein. Wir hatten zwar im Vorfeld öfter mal geschaut, wie man grob dort hin kommt, doch die Gärten sind recht groß und wir standen irgendwann vor’m Marina Bay Sands. Ich wusste da geht auch ein weg durch, doch wo war halt die Frage.
Also sind wir einmal um das Sands herum und waren ziemlich genau zum Ende da. Gut, wir haben das für den ersten Abend nicht eingeplant, von daher waren wir für die nächsten Tage bestens vorbereitet. Nachdem wir uns schon mal mit den Gärten vertraut gemacht hatten, suchten wir den Weg zurück. Einfach der Menge nach irgendwie. Und plötzlich standen wir an einer unscheinbaren Tür die uns ganz oben ins Einkaufszentrum des Marina Bay Sands führte. Mit der Rolltreppe nach unten und wir standen ziemlich genau da, wo wir vorher orientierungslos draußen vorbei gelaufen sind. Um 22:15 Uhr betraten wir dann die Lobby unseres Hotels. Für den ersten Tag nicht schlecht.
Sonntag, 09.11.2025
Guten Morgen Singapur. Wir haben erst mal ausgeschlafen bis 09:30 Uhr. Nach einem Frühstück im Club Floor machten wir uns gegen 11 Uhr auf in Richtung China Town. Wir hatten an sich kein wirkliches Ziel, näherten uns aber fast zufällig immer mehr dem Merlion. Hmm. Jetzt wo wir schon beim Merlion sind, könnten wir eigentlich auch gleich weiter nach Little Arabia, dann haben wir das auch gesehen.
Also wir in der Mittagssonne weiter zu Fuß die Stadt durchquert zur Sultan Mosque. An einem Gebäude sind wir auf dem Weg noch hängen geblieben. Das war natürlich prompt das Atlas, welches mein Kollege empfohlen hat. Aber das Gebäude selber sah schon ziemlich cool aus. Zufällig kamen wir dann auch an der Birds of Paradise Eisdiele vorbei, von der Simone schon gelesen hat. Da haben wir uns erst mal ein leckeres Eis zur Erfrischung geholt (14 Uhr).
Durch die Gassen von Little Arabia folgten wir der Straße um gleich das nächste Viertel zu erkunden: Little India. Da war ganz schön was los und man wurde gerade an der Hauptstraße ganz schön durchgeschoben. Und was uns sonst nirgends so krass aufgefallen ist: Es waren fast nur Männer, die die Läden betrieben haben oder auf den Straßen unterwegs waren (Von den Touris abgesehen). Irgendwie habe ich am Rückweg aus Little India ein wenig die Orientierung verloren. Unser Ziel war das Atlas, denn dort war die MRT Haltestelle Bugis mit der wir direkt zum Hotel zurück fahren konnte.
Um 15:30 Uhr hüften wir in die U-Bahn und waren dann gegen 16 Uhr wieder am Hotel auf unserem Club Floor und dem Infinity Pool. Dort haben wir dann ein wenig Zeit verbracht und uns um 18:30 Uhr wieder ein paar Häppchen gegönnt. Zum Abendessen war’s noch ein wenig hin, denn wir wollten erst zur Show bei Garden by the Bay. Und ich dachte ich wäre klug. Wir fahren einfach mit der MRT zur Marina Bay und sind direkt da. Also einfach eine Station in der grünen Linie und dann für eine Station umsteigen in die North-South Line (rote Linie). Wir hatten aber beim verlassen der Station Marina Bay nicht darauf geachtet, dass Schilder darauf hinwiesen, dass die richtige Station Bayfront wäre. Und so waren wir etwas überrascht, dass wir nicht da waren, wo wir hin wollten. Also mussten wir noch nochmal ein Stück laufen. Aber morgen dann! :).
Von der ersten Garden Rhapsody Show haben wir die ersten fünf Minuten verpasst und haben uns die Show von der anderen Seite des Sees von der Ferne beobachtet. Das war dort auch ganz cool, nur die Musik bekommt man dort nur recht leise mit. Das Thema im November war: Opera in the Gardens. Wir haben uns für die zweite Ausführung dann gute Plätze gesucht und dann endlich die Show mal direkt und live gesehen. War schon cool gemacht, wenn ich auch sagen muss: Ich hätte es mir noch etwas cooler vorgestellt.
Auf direktem Weg machten wir uns nach der Show auf zum Lau Pa Sat für’s Abendessen. Müsste so gegen 21:20 Uhr gewesen sein. Als Nachspeise haben wir uns dann aus der Butter & Creme Backery einen Pistachio Burnt Cheescake geholt. Oh Wow. Bestimmt eines unserer Highlights in Singapur. Gegen 23 Uhr waren wir dann wieder zurück am Hotel.
Fortsetzung folgt …
Ich hatte grob überschlagen für wie viele Bilder ich mich entscheiden muss. Am Ende hatte ich mehr als die doppelte Anzahl. Daher habe ich mich dazu entschieden, den Beitrag für Singapur auf zwei Beiträge aufzuteilen. Es geht im nächsten Beitrag nahtlos weiter.









































































Bin schon auf Teil 2 gespannt! 🙂
Den gibt es morgen ab 10 Uhr 🙂