So schnell wie die Tage zum Summer Breeze 2015 näher gerückt sind, so schnell war es dann leider auch schon wieder vorbei. Wie jedes Jahr war nicht alles perfekt, doch auch 2015 war für uns wieder ein gigantisches Summer Breeze Jahr und wir freuen uns schon jetzt auf 2016!

Anreise

Herriden, 10 Uhr, die Frisur sitzt

Wie jedes Jahr waren wir auch dieses Jahr wieder ein wenig knapp dran, denn wir wollten uns wieder um 08 Uhr beim McDonalds in Königswiesen treffen und von dort aus gemeinsam los fahren. Wir waren glücklicherweise nicht die einzigen, die es zeitlich nicht ganz geschafft haben, so wurde der Treffpunkt kurzerhand nach Herrieden verlegt :). Von dort aus machten wir uns ziemlich genau um 10 Uhr auf zum Green Camping Bereich am Summer Breeze. Als wir dort ankamen war schon ein Großteil der Fläche belegt. Uns wurde aber ein ‚Eckstück‘ zugeteilt, wo wir uns exakt den Platz nahmen, den wir brauchten. Also wir standen eigentlich so kompakt wie die Jahre zuvor auch, nur mit dem Unterschied, dass wir um den Platz nicht kämpfen mussten. Jedoch habe ich schon gelesen, dass das bei anderen auch am Green Camping anders war.

Green Camping

Campingplatz nach der Abreise: Green Camping
Campingplatz nach der Abreise: Normaler Campingplatz (P)

Green Camping war gigantisch! Es gab zwar immer noch ein paar Leute, die das Konzept noch nicht ganz verstanden haben, doch die meisten hinterließen bei der Abreise eine grüne saubere Wiese. Am Zaun entlang gab‘ es ein wenig Müll, der von vorbeilaufenden rein geworfen wurde. Auch der ‚Sturm‘ hat das ein oder andere Papierchen herum geweht, doch ansonsten war es sehr angenehm. Auch die Nachtruhe wurde ganz gut eingehalten. Soweit ich das mit bekommen habe, denn ich schlafe auch ohne Ohrstöpsel ja sehr gut.
Die Lage dort war, insgesamt betrachtet, auch in Ordnung. Klar war es ein Stück zum Laufen. Es gab‘ einen Hang. Doch dafür war man ein Stück vom ’normalen‘ Campingplatz weg und man konnte die Musik der Main / Pain Stage gut hören :).
Fazit: Beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder.

Blick zu den Bühnen
Blick zum Green Camping

Stände

Auch dieses Jahr gab‘ es wieder zahlreiche Stände, bei denen man sein Geld ausgeben konnte. Ich muss sagen: Für essen und trinken ging dieses Jahr sehr wenig drauf. Denn ich habe mir nur an einem Tag eine große Käsebreze gekauft. Das war’s. Okay, wir haben ja auch im Vorfeld entsprechend eingekauft und waren ja selber bestens ausgestattet. Warum also unten was kaufen?

Pauli hat alles im Blick
Wieder bestens versorgt: Salat zum Grillfleisch

Klamotten habe ich keine gekauft. Eigentlich habe ich auch nur an einem weiteren Stand Geld ausgegeben: Rubydon. Rubydon? Ja, so heißt der Online-Shop unter dem der Soulfood im Internet jetzt seine CDs verkauft. Sprich: Neuer Name doch die gleichen guten Angebote. Wie viel Geld ich dort ausgegeben habe? Das wenn ich im Moment so genau wüsste. Leider konnte ich aber nur drei bzw. vier CDs von meiner Einkaufsliste finden. Schade. Da hätte ich mir mehr erhofft, daher hatte ich auch ein entsprechendes Budget eingeplant.

Bands

Mittwoch: Es war zu heiß. Eigentlich wollte ich einen Blick zu Thränenkind werfen, doch wir haben die Zeit lieber im Schatten am Zeltplatz verbracht.

The Sirens
Feuerwerk bei Saltatio Mortis

Donnerstag: Die erste Band am Donnerstag hat meistens bei mir verloren, da ich da noch beim Einkaufen bin. Die erste Band, die ich gesehen habe war Megaherz. Die hatten allerdings technische Probleme und konnten erst verspätet loslegen. Danach spielten gleich The Sirens (Liv Kristine, Anneke van Giersbergen, Kari Rueslåtten). Im Anschluss habe ich noch ein Liedchen der Kyle Gass Band angehört. Da es auch am Donnerstag sehr heiß war, bin ich erst zu Ost+Front und Nachtgeschrei wieder zu den Bands. Den Abschluss machte für mich dann Saltatio Mortis.

Pyogenesis
Majesty

Freitag: Der Freitag war bei mir voll. Ich war gleich bei den ersten beiden Bands: Any Given Day und Heidevolk. Es wären dann noch kleinere Bands auf dem Plan gestanden, die ich aber hab‘ ausfallen lassen. Eigentlich wollte ich zu Alestorm wieder am Gelände sein, doch es war einfach zu heiß und wir konnten die auch super vom Camping Platz aus hören. Zudem haben wir Alestorm ja auch erst gesehen. Somit war meine nächste Band Ensiferum und danach Pyogenesis. Pyogenesis mussten dann aber wegen einem Unwetter den Auftritt abbrechen. Bis wir zum Zelt zurück kamen waren wir auch total durchnässt. Nach 60 Minuten war alles vorbei und die Bands spielten mit 60 Minuten Verspätung weiter. Leider zu knapp für uns, da wir noch total durchgefroren waren. Somit musste ich Gloryhammer auch sausen lassen. Der Regen wollte gar nicht mehr aufhören. Es war total nass und ungemütlich – und das nach der Hitze an den Vortagen. Somit machte ich hinter dem restlichen Tag einen Haken. Powerwolf und Trivium hörten wir wieder ganz gut. Bei Cradle Of Filth träumte ich schon von rosa Einhörnern.

Paradise Lost
Reliquiae

Samstag: Da war nicht viel für mich dabei. Gesehen habe ich ’nur‘ Majesty, ein wenig von Be’lakor und Haudegen, Reliquiae auf der Camel Stage, das Ende von Knorkator und den Anfang von Paradise Lost, sowie den Headliner: Nightwish. Was ich leider voll verpasst habe (da haben wir gerade gekocht/gegessen): Dreamshade

Abreise

Schon am Vortag wussten wir: Wir müssen im Regen abbauen. Alles nass ins Auto geworfen und ab nach Hause. Leider war der Wettergott nicht mal bei der Heimreise gnädig. Auf der Autobahn hat man nur wenige Meter gesehen. Teilweise war so viel Wasser auf der Straße, dass das Auto sich aufgrund von Aquaplaning selbstständig machte. Nicht schön, mit einem vollen Auto. Wir sind aber trotzdem wieder gut zu Hause angekommen. Früher als die letzten Jahre, da wir auch ein wenig früher aufgestanden und losgefahren sind.

Fazit

Nightwish

In der Eile bei der Anreise wurden auch wieder einige Sachen vergessen. Da hat man drei Checklisten und trotzdem bleibt was liegen. Dieses Jahr: Taschenlampe & Küchentücher. Naja. Verzichtbare Dinge. Unsere Gruppe war trotzdem perfekt ausgestattet und hatte ein super Festival. Wie jedes Jahr konnte ich nicht alle geplanten Bands anschauen, doch ich habe einige geschafft. Highlight war auf jeden Fall Nightwish. Apropos Bands. Die ersten Bands für 2016 stehen auch schon fest: Sabaton, Subway To Sally, Exodus, Korpiklaani, Kärbholz.

Reicht, dass wir uns auch nächstes Jahr wieder ein Ticket holen. Falls es 2016 wieder Green Camping geben sollte: Wir melden uns wieder an!