Sonata Arctica, Labyrinth und 4th Dimension

Nach nicht einmal einer Woche Pause machten wir uns gestern um kurz vor fünf auf den Weg nach Memmingen. Da wir keine Ahnung hatten wie viel Platz dort zur Verfügung steht wollten wir pünktlich ankommen. Kurz vor der A9 ist mir aufgefallen, dass wir während der Fahrt gar keine Verkehrsnachrichten gehört haben. Schnell noch die ‚TP‘ Taste gedrückt. ‚ … A9 Richtung München. 15 km Stau … ‚. *oh*. Hoffentlich kommen wir da nicht rein, dachte ich und schon sahen wir rote Lichter und Stau Warnungen. Im Großen und Ganzen kamen wir aber trotzdem gut durch. 30 Minuten haben wir wegen dem Stau verloren. Die musste ich natürlich wieder reinholen :-).

Um 19:30 sind wir – noch pünktlich – und ohne weitere Problem beim Kaminwerk in Memmingen angekommen. Wie wir es schon von Kaufbeuren gewohnt waren (selber Veranstalter) fingen 4th Dimension pünktlichst um 20 Uhr zum spielen an. Die 30 Minuten vergingen wie im Flug und auch wenn der Sound anfangs noch nicht so berauschend war hat mich die Band sofort überzeugt. Ich freu mich schon die CD anzuhören. Bei einem Song steht wohl Fabio Lione (Rhapsody of Fire) am Mikrofon.
Nach 20 minütiger Umbaupause legten Labyrinth los. Ein wenig verwunderlich war, dass Labyrinth auch nur etwas mehr aus 35 Minuten Spielzeit zugeteilt wurden. Die Zeit reichte um Simone auch von Labyrinth zu begeistern, so dass sie sich gleich nach dem Auftritt das Best of Album gesichert hat.
Um 22 Uhr betraten dann Sonata Arctica die Bühne. Viel brauche ich dazu wohl nicht mehr zu sagen. Zum fünften Mal habe ich gestern Sonata Arctica Live gesehen und ich würde am liebsten heute schon wieder gehen. Tony Kakko hat einfach eine unglaubliche Art die Songs rüber zu bringen. Mit kleinen Geschichten schaffte er amüsante Überleitungen zwischen den verschiedenen Songs. Angeblich war Tony’s erstes Auto ein blauer Toyota Corolla (BJ 1983). Kosten: 2000 Euro – Geld war aber zu dem Zeitpunkt noch knapp. Er war dann irgendwann froh, als dieser komplett bezahlt war (Überleitung zu ‚Paid in full‘). Doch wie schafft man die Überleitung von Toyota zu Damenunterwäsche? (Victoria’s secret) … Nichts ist unmöglich. Glaubt mir :-). Die Menge war nicht gerade froh darüber, als Tony nach gut 70 Minuten den letzten Song ankündigte. Natürlich gab es dann noch eine Zugabe (Caleb & Don’t say a word). Dann war jedoch wirklich Schluss. Die gespielte Tracklist entsprach in etwa:
Flag in the ground
The last amazing grays
Juliet
Replica
Blank file
As if the World wasn’t ending
Paid in full
Victoria’s secret
Instrumental paté
The Misery
Full Moon
In Black and White
Caleb
Don’t say a word
Vodka
(Everything Fades To Gray)

Hmm. Ich glaube ich habe einen vergessen … Ich war etwas überrascht über die Songauswahl. Gut. Letztes Jahr haben sie noch das Jubiläum von Ecliptica gefeiert. Das ist bei dieser Show weggefallen, somit kamen wir in den Genuss weitere Sonata Arctica Stücke mal live zu sehen, wie z.B. ‚Caleb‘ und ‚The Misery‘.
Leider waren wir nicht in Mailand – da war die Show wohl noch etwas ausgiebiger. Eine schöne Zusammenfassung mit Bildern gibt’s hier:
http://www.sonata-photographica.com