Fernseher & Computer

Wow. Die Technik macht so schnelle Fortschritte. Das ist nicht ganz neu, sondern war schon immer so. Ich hatte damals immer noch meinen 386er als es schon PCs gab, die mehr Arbeitsspeicher hatten als ich Festplattenkapazität. Ich hatte noch nie ein Problem damit, nicht das neueste vom neuen zu haben. Doch einmal wollte ich auch ganz vorne mit dabei sein. Einmal hatte ich mir einen High-End PC gekauft. Leider war der aber auch so schnell veraltet, dass ich das gar nicht so richtig genießen konnte. Daher habe ich damit gleich wieder aufgehört, immer ganz vorne mitspielen zu wollen.

Wenn ich mich daheim so um sehe: uns fehlt eigentlich nix. Wir haben einen Flachbildfernseher – damit lockt man heute keinen mehr hinterm Ofen vor. Doch so unnötige (?) Spielereien wie LED-Backlight oder 3D hat er nicht. Habe ich es bisher vermisst? Nein.
Mein PC: Ich weiß gar nicht mehr wie alt der ist. Gibt es bessere? Ja! Mein PC in der Arbeit ist brandneu und eine Rakete. Vor allem im Vergleich zu dem Laptop denn ich vorher hatte – und selbst der war alles andere als schlecht. Dennoch muss ich sagen, dass mir das zu Hause gar nicht so auffällt, dass der PC in der Arbeit so viele besser ist als mein privater PC. Doch von der Spezifikation her liegen dazwischen Welten.

Details dazu: Mein aktueller PC <-> Mein PC in der Arbeit

E-Book Reader / digitale Bilderrahmen

Meine Mum hat jetzt einen E-Book Reader. Ist schon praktisch, wenn man sein ganzes Bücherregal in der Hosentasche tragen kann. Doch wenn man pro Jahr nicht mal schafft ein Buch zu lesen – was will man dann mit einem E-Book Reader. Früher hab ich schon viel gelesen, doch jetzt fehlt mir dafür einfach die Zeit. Zudem werde ich beim Lesen immer so schnell Müde und abgesehen davon haben viele einfach immer noch gerne ein richtiges Buch der Hand. Darf ich noch anmerken: Wenn mein Buch beim Lesen in die Badewanne fällt ist es nass – ein E-Book Reader ist kaputt (außer man hat Glück).

Ich gehöre ja zu den wenigen Personen die keine Digitalkamera besitzen (und auch noch nie eine Digitalkamera besessen haben). Für Fotos ist bei uns Simone zuständig und wenn wirklich mal ein kleines Bildchen gebraucht wird, dann tut es auch die Kamera im Handy. Da ich keine Digitalkamera habe und dadurch auch selbst kaum Bilder besitze, benötige ich auch keinen digitalen Bilderrahmen. Verdrehte Welt: Meine Großeltern haben keinen PC aber eine Digitalkamera und einen digitalen Bilderrahmen – und dann wird immer von der Technikaffin Jugend gesprochen …

Netbooks / Tablet

*Ui*. Hab‘ ich mir gedacht, als die putzigen Netbooks auf den Markt kamen – so was brauche ich auch. Doch wofür? Am Ende hab‘ ich mir wirklich kein Netbook gekauft. Doch die Versuchung lauert überall. Kaum waren die Netbooks ein wenig auf dem Markt schon kommen die Tablets. Wie oft hab‘ ich schon mit dem Gedanken gespielt mir ein Tablet zu kaufen – doch für was? Für meinen CD-Manager dachte ich mir, doch den muss man erst mal auf Android portieren. Und sonst? Ja surfen auf der Couch. Hmm. Eine Couch verbinde ich einfach nicht mit PC. Couch ist für TV reserviert. Klar guck ich vielleicht auch mal mit Simones Laptop kurz mal was nach, doch zum surfen habe ich meinen PC. Wenn ich vom PC weg bin möchte ich auch nicht mehr surfen, E-Mails lesen oder meinen Facebook Chat im Auge behalten. Und falls doch der Fall eintritt habe ich ja ein Smartphone. Das reicht um bei Google News zu lesen, was passiert.

Was kommt? Was braucht man?

Ich habe noch immer keine SSD. Ich bin noch immer hin und her gerissen. An sich sicherlich cool doch lohnt es sich wirklich? Zum Blog-Beiträge schreiben und surfen? Ich denke nicht. Falls meine primäre Festplatte allerdings den Geist aufgeben würde, würde ich mir wohl eine SSD holen.

USB 3.0: An meinem neuen PC in der Arbeit habe ich USB 3.0. Ich weiß nur nicht, was ich anschließen soll. Klar, wenn man eine neue externe Festplatte kauft hat die (wenn man kein Auslaufmodell kauft) vermutlich USB 3.0. Doch lohnt sich das wirklich? Um ein Worddokument auf den USB Stick zu kopieren? Ich glaube nicht. Das ist wie mit meinem Blu-Ray Brenner: Hab‘ schon eine Blu-Ray zum Testen gebrannt – auf 12 Monate. Bei meinem CD/DVD Brenner sieht’s nicht anders aus: max. 5 MP3 CDs pro Jahr für’s Auto – mehr brenn ich nicht.

Ich könnte hier endlos weiter machen: 4k / 8k Fernseher; Smartphones ohne Ende; W-LAN 802.11 n/ac/ad; Eine Skibrille mit Android …
Worauf soll man sich noch freuen? Ich warte eigentlich auf nichts. Naja. Flächendeckendes schnelles mobiles Internet wäre toll (Ob das schon was mit 4G wird oder ob 5G für den Durchbruch sorgen wird?)
Klar bin ich neugierig, doch ich warte mittlerweile eigentlich gerne ein wenig ab und schaue, welcher Trend sich durchsetzt. In ein paar Jahren möchte ich auch in der ganzen Wohnung W-LAN LED Glühbirnen haben, die ich über’s Smartphone steuern kann.

Fazit: Die Technik Gadgets sind toll. Doch man muss nicht alles haben. Für mich persönlich fallen viele Gadgets weg, die bei andern durchaus Sinn geben. Wer nur abends schnell seine Mails lesen will möchte ja nicht immer gleich seinen Desktop PC hochfahren …