So schnell vergeht ein Jahr und so schnell ist das Summer Breeze 2026 auch schon wieder rum. Während ich gerade die ersten Zeilen des Blog Eintrages schreibe, versuche ich damit die letzte Stunde Wartezeit zu überbrücken, bevor es die Tickets für 2027 gibt. Ich hatte ja echt gehofft, dass sie Edguy bestätigen. Gerechnet hatte ich damit allerdings nicht. Doch wer steht 2027 auf der Bühne: Edguy. Und Children of Bodom. Und da das Summer Breeze nächstes Jahr ein Jubiläum hat, gibt’s eine Special Show. Aber ich merke gerade: Das soll hier kein Vorfreude auf das Summer Breeze 2027 Beitrag werden sondern eine Review zum 2026er Breeze. Also zurück zum Thema.
Vorbereitungen
Eigentlich ist es ja jedes Jahr das selbe Procedere, doch irgendwas ist immer: Fragt mich nicht warum, doch eine Woche vor Anreise fiel mir auf: Moment mal: Warum haben wir 08 – 10 Uhr Anreiseslot? Wir kommen ja im Regelfall gerade so um 10 Uhr dort an. Letztes Jahr hatten wir 10 – 13 Uhr. Ist natürlich irgendwie auch doof, dass genau um 10 Uhr der Slot-Wechsel ist, wo wir jetzt Jahrelang zu selben Zeit abfahren und 10 Uhr unsere Ziel-Ankunftszeit ist. Was bucht man dann für einen Slot? Klar, dem Summer Breeze geht’s um die Planung. Die werden einen nicht weg schicken, wenn man fünf Minuten zu früh oder zu spät ist. Doch generell ist das Zeitfenster für uns natürlich doof in der Auswahl. Solange wir nicht in einen großen Stau kommen, sollten wir’s bis 10 Uhr schaffen.
Am Dienstagabend haben wir dann schon mal das meiste Zeug ins Auto gepackt. Nicht ganz eine Stunde braucht’s bis, man alles von der Wohnung und dem Keller zum Auto bringt und das Zeug dort rein schlichtet. Doch am Ende hat alles super rein gepasst (da wir den Pavillon ausgelagert haben).
Anreise
Ich war schon früh wach und hab‘ gleich angefangen die letzten Sachen ins Auto zu packen und ein paar Sachen in der Wohnung zu erledigen. Um 07:25 Uhr haben wir dann das Haus verlassen. Wie im Vorjahr haben wir uns um 07:45 mit unseren Mitfahrern getroffen. Wir haben noch zwei Personen unterwegs eingesammelt. Idealerweise sind wir fast zeitgleich am Treffpunkt angekommen, so dass wir nach einer kurzen Pause um 09:15 Uhr das letzte Stückchen zum Summer Breeze starteten.
09:50 Uhr waren wir am Ende der Schlange und 09:55 Uhr bei Black Earth – also noch gerade so innerhalb unseres gebuchten Slots. Die Kontrollen gingen fix. Bis wir allerdings am Gelände waren, vergingen schon wieder einige Minuten. Unser Zeltplatz war in etwa an der selben Stelle wie letztes Jahr. Vielleicht eine Reihe weiter unten und drei Autos weiter am Rand.
Wir hatten diesmal flotte Nachbarn mit einem 20-Mann Zelt. Doch auch mit denen konnten wir uns gut arrangieren und gegen 11:30 Uhr stand das Camp so einigermaßen.
Mittwoch, 12.08.2026
Okay, ich muss zugeben, dass ich das am Festival schon auch mag, wenn man einfach nur mal mit einem Radler im Stuhl sitzt und das schöne Wetter genießen kann. Irgendwann wird dann der Grill angeworfen und was leckeres gegessen. In diesem Fall war’s am Nachmittag gegen 15 Uhr. Ich hatte man Mittwoch kein so strammes Programm, daher konnten wir nach dem Aufbau gemütlich in den Tag starten.
Etwas weniger als 25 Minuten haben wir in etwa gebraucht vom Zelt zur Main Stage. Gegen 19:20 Uhr sind wir zum ersten mal zum Infield. Wir haben auch wieder kurz an der Art Gallery gestoppt. Am Gelände haben wir dann auch gleich noch in der EMP Backstage Area eingecheckt. Bevor die Band Ankündigungen für 2027 über die Bildschirme flimmerten haben wir uns noch mit Annika am Gelände getroffen. Das ist natürlich auch cool, dass man die Gelegenheit hat, sich am Festival zu treffen.
Wenn man’s genau nimmt haben wir am Mittwoch mit dem Headliner gestartet: In Flames (➡️ Setlist). Die haben eine solide Show angeliefert. Kann man sich von einem Headliner auch erwarten. Leider waren da viele Songs vom neuen Album mit dabei, welches bei mir noch auf der Einkaufsliste steht. Immerhin war The Quiet Place mit dabei. Einen Song hatte ich nicht mehr am Schirm und total gefeiert, dass der mit auf der Setlist stand: I’m Above. Und klar: Only For The Weak wurde auch wieder gefeiert. Ich bin ja Fan des Battle Albums und Songs wie The End & The Truth. Aber ratet mal von welchem Album kein einziger Song auf der Setlist war? Genau: Battles
Weiter ging es zu Eivør. Da wusste ich schon, das wird nicht meine Band. Aber kann man sich trotzdem durchaus mal anschauen, wenn Eivør Pálsdóttir schon den Weg von den Färöer-Inseln nach Dinkelsbühl auf sich nimmt. Simone haben die sehr gut gefallen und auch von zu Hause gebliebenen, die den Stream von Arte Concerts gesehen haben, fanden Eivør toll.
Hatte ich schon erwähnt, dass In Flames eigentlich meine einzige Pflichtband am Mittwoch war? Simone wollte Eivør und Miracle Of Sound sehen. Passenderweise gab’s dann noch einen Band-Tipp, der genau dazwischen spielte: Can Bardd. Fragt mich nicht, auf welcher musikalischen Schiene ich gerade unterwegs bin. Doch ich habe bei Northern Silence gleich nach den CDs geschaut und dabei wurde mir in der Suche noch eine andere Band angezeigt: Belore. Die habe wir ja im Frühjahr bei dem Konzert hier in der Gegend so gefeiert. Und auch Can Bardd sind in der Kategorie Atmospheric Black Metal einzuorden. Das ist auf jeden Fall meine Neuentdeckung an diesem Summer Breeze.
Miracle of Sound habe ich scheinbar verdrängt, dass die die Urheber von Valhalla Calling sind. Den Song kennt man natürlich, denn da existieren einige Cover Versionen davon. Doch warum muss die Band so spät spielen? 01:15 Uhr – 02:15 Uhr. Ich mein, es wäre okay, wenn ich nicht schon seit sechs Uhr auf den Beinen wäre. Aber Festival ist halt kein Ponyhof und natürlich war Valhalla Calling der letzte Song. Angeblich hätte die Band noch Spielzeit übrig gehabt, als sie die Bühne verlassen haben. Da habe ich in dem Moment gar nicht drauf geachtet. Lag vielleicht daran weil’s in kurzen Klamotten dann doch etwas frisch war mitten in der Nacht und ich in mein Bett wollte. Doch im Nachgang habe ich geschaut. Die Show ging wohl wirklich nur 50 Minuten obwohl 60 Minuten eingeplant waren.
Randnotizen zum Mittwoch: Camp hat gepasst. Wegstrecke auch. Leider haben die Stoppeln am Feld unseren Zeltboden durchstochen. Das war sicherlich auch das Summer Breeze Lowlight.
Überrascht waren wir noch von der Werbung für’s Festival Mediaval auf der großen Leinwand. Die sind mit Werbung ganz schön offensiv geworden, seit eine neue Führung die Zügel übernommen hat.
Im Bett war ich dann erst so gegen 03:15 Uhr und ich habe sofort geschlafen.
Donnerstag, 13.08.2026
Donnerstag war mein härtester Tag. Gut, dass ich am Vortag früh ins Bett bin *hüstel*. Um 09:30 Uhr war ich schon wieder auf den Beinen. Schnelle ein kleines Frühstück und dann um 11:§0 Uhr los zu Mainstage. Der erste Act am Donnerstag waren Our Promise. Die haben ordentlich Stimmung gemacht um die Uhrzeit. Hier war auch wenigstens mein favorisierter Song Renegades mit auf der Setlist. Die Umbaupause habe ich genutzt um kurz in der Backstage Area und bei den Merch Ständen vorbei zu gucken. Dabei wäre ich fast zu spät zu From Fall To Spring gekommen, die doch tatsächlich das Set mit ihrem Hit Draw The Line eröffneten. Finde auch immer noch das der Song total an Linkin Park erinnert. Überrascht war ich noch vom Last Resort Cover, dass am Ende gespielt wurde. Fun Fact zum Auftritt: Scheinbar sind in der Band auch Magic Fans und sie durften irgendein limitiertes Kartenpaket auf der Bühne öffnen (und hofften auf einen goldenen Smaug).
Um 14:00 Uhr dann Alien Ant Farm. Die sind ja hauptsächlich bekannt wegen ihrer Cover Version von Smooth Criminal, welche im Laufe des Sets auch gespielt wurde. Auch Movies war teil der Setlist. Das ist auch noch einer der bekannteren Songs. Das Problem bei Alien Ant Farm war eher, dass die Performance eher etwas lieblos war und die Menge nicht wirklich mitgerissen werden konnte. Das war bei den Bands zuvor anders und auch bei Northlane im Anschluss fand ich die Stimmung wieder deutlich besser. Bei Northlane hatte ich nur das Problem, das mein Lieblingssong Masquerade nicht teil der Setlist war. Schade.
Zur nächsten Band ist dann Simone mit dazu gestoßen: Wir haben uns Kim Dracula angesehen. Davon kannte ich auch nur ein oder zwei Musikvideos, die mir in meine Timeline gespült wurden. So ganz packen konnten mich die Songs nicht, doch die Show war irgendwie unterhaltsam. Apropos unterhaltsam: Das war auch die Show von Trollfest. Leider musste sie uns aber auch mitteilen, dass das die Vorletzte Show in den Flamingo Kostümen sein wird. Die letzte Show ist morgen zum EMP Geburtstag. Ob wir’s dahin dann auch nochmal schaffen?
Während der Show von Trollfest haben wir dann schon raus gefunden, wer der nachfolgende Suprise Act sein wird. Eine Band mit der wir gar nicht gerechnet haben: Es waren Saltatio Mortis die ein kurze Set spielten. Wobei. So kurz war es gar nicht, doch Alea hat einfach auf viel Text dazwischen verzichtet. Und so kamen dann doch einige Songs zusammen. Ich hab’s mit notiert aber Tippfehler und Auto-Vervollständigung machen es immer etwas schwer.
- We Might Be Giants (Wenn ich die Notizen richtig entschlüsselt habe)
- Wo sind Die Clowns
- Loki
- Finsterwacht
- Odins Raben
- My Mother Told Me / Valhalla Calling
- Keine Angst
- Vogelfrei
- Keine Regeln
- Für Immer Jung
- Spielmannsschwur
Nun hatte ich eine kleine Lücke um mich auch mit einem kleinen Essen am Zelt stärken konnte. Zu Eisbrecher wieder am Gelände zu sein habe ich allerdings nicht geschafft, auch wenn ich mir die gerne angesehen hätte, nachdem ich beim Konzert in Regensburg im Dezember leider nicht mit dabei sein konnte.
Mein nächster Act war dann Amorphis. Ich habe von denen auch drei ältere Alben und die Band zuletzt 2003 (!) am Summer Breeze gesehen. Sprich das war mein zweite Amorphis Konzert überhaupt. Daher hatte ich ein Problem: Ich kannte keinen einzigen Song. Aber dennoch konnte die Band mit ihrem Auftritt total überzeugen. Leider mussten wir aber kurz vor Ende der Show schon los um rechtzeitig bei der nächsten Band zu sein: Blackbraid. Das war eine Empfehlung eines Kollegen. Leider waren die nicht so mein Fall. Ich fand es etwas monoton. Da wäre es für mich besser gewesen, wenn ich Amorphis ganz angeschaut hätte.
dArtagnan hätten wir aber auch nicht geschafft, da direkt nach Backbraid auf der Wera Stage schon Hindarfjäll auf der Bühne standen. Die hatten wir ja auch am WGT schon gesehen, von daher wusste ich auch, was mich erwartet. Und auch wenn die Zeit schon weit fortgeschritten war und ich entsprechend müde war, haben wir uns noch die ersten Songs von Saor angehört. Ehrlicherweise war das glaube ich gut die halbe Show. Das klang echt spannend und geht auch in die Richtung Atmospheric Black Metal.
Randnotizen zum Donnerstag:
Es war so heiß, das ein Gülletraktor über die Wege gefahren ist und Wasser verteilt hat, damit’s nicht ganz so staubt.
Saltatio Mortis war wirklich eine Überraschung mit der wir nicht gerechnet hätten, da die für 2027 ja schon als Act verkündet wurden.
Ins Bett bin ich dann wieder gegen 03:15 Uhr gefallen.
Freitag, 17.08.2026
Konnte ich dann am Freitag dann wenigstens ausschlafen? Natürlich nicht. Bereits um 9 Uhr war ich am Kaffee aufkochen. Immerhin hatte ich ein klein wenig mehr Zeit zum frühstücken, weil ich „erst“ um 12:30 Uhr am Gelände sein musste. Ehrlicherweise hatten wir den Ansturm bei Nanowar Of Steel unterschätzt. Denn wir wollten uns eigentlich mit Annika treffen, doch wir sind da nicht mehr rein gekommen vor den ersten Wellenbrecher und wenn dann hätten wir da niemanden gefunden. Wir haben uns dann beim Wechsel zu Brainstorm getroffen und sind weiter zur T-Stage. Brainstorm waren diesmal wohl zum achten Mal am Summer Breeze. Krass, dass ich bei sechs Auftritten davon dabei war. Zum ersten Mal 2004. Die Brainstorm Show war wie gewohnt überzeugend. Andy B. Franck hat gefühlt nichts von seiner Energie in den letzten 22 Jahren verloren.
Erst um 15 Uhr ging es mit Brothers Of Metal weiter. Sprich dazwischen hatte man nochmal Zeit die Stände zu durchforsten und eine kleine Pause in der EMP Area einzulegen. Ich muss glaube ich nicht erwähnen, das es auch bei Brothers of Metal super heiß war, weswegen wir uns bei der Hälfte der Show am Rand in den Schatten stellten. Denn die Show selber wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Bevor wir uns aber zurück ins Camp machten, haben wir noch bei Brymir für ein paar Songs vorbei geschaut.
Mein nächster Act wäre dann Arch Enemy gewesen. Da Simone davor aber noch zu Perchta wollte, was auf dem Weg lag, habe ich sie dahin begleitet. Leider war die Band nicht wirklich was für mich. Umso mehr aber haben ich mich dann aber auf Arch Enemy gefreut, auch wenn Alissa White-Gluz dort nicht mehr am Mikro steht. Die neue Sängerin hat aber einen super Job gemacht. Und was war auch voll süß als sie gesagt hat: „Hallo bin neu hier“. Etwas verwundert war ich am Ende aber doch, da mit auf der Setlist Songs wie Poisoned Arrow und The Watcher auf der Setlist gefehlt haben (➡️ Setlist).
Im Anschluss spielten dann noch Versengold. Ganz schönes Kontrastprogramm, ich weiß. Mit den Songs von Eingenordet Album konnte ich leider nicht so viel anfangen, doch der Rest der Setlist war wieder ganz ordentlich. Der Sänger kam auch, wie gewohnt, mit dem Bassisten wieder auf einer kleinen Bühne in die Menge rein. Stimmung war auf jeden Fall ganz ordentlich und für uns ein guter Abschluss auf der Main Stage.
Auf dem Rückweg zum Camp kamen wir dann am Campsite Circus vorbei, wo gerade Trollfest noch auf der Bühne standen, im Rahmen der 40 Jahre EMP Geburtstagsfeier. Selbstredend haben wir da die letzten Songs noch mitgenommen, bevor sie Flamingo-Kostüme in den Schrank hängen. Im Camp gab’s dann noch ein kleinen Snack und ich bin endlich mal etwas früher ins Bett gekommen (02:45 Uhr).
Samstag, 15.08.2026
Am Donnerstag war mein Konzerttag ja super eng durchgetaktete. Was man vom Samstag nicht behaupten kann. So hatte ich nach dem aufstehen um 09:30 Uhr massiv Zeit, bis ich bei der ersten Band sein wollte. Denn das war Bloodred Hourglass und dafür musste ich erst um 13:45 Uhr los. Die Zeit haben wir dann schon mal genutzt, um im Zelt etwas klar Schiff zu machen. Wir wollten nämlich am Samstag so weit wie möglich schon Kleinkram verräumen, für den Fall, dass sich am Sonntag früh dann Regen ankündigt. Bloodred Hourglass waren ganz okay. Mit drei Gitarristen am Start hatten die einen fetten Sound. Leider gingen die melodischen Samples dabei ein wenig unter. Und natürlich wurde der einzige Song, den ich am Schirm hatte, nicht gespielt (How’s The Heart?)
Zurück im Camp gab es dann noch was zu Essen und die Annika hatte uns dann auch noch besucht. Bis man geschaut hat, war’s dann auch schon Zeit für die beiden Headliner des Abends. Erst Alestorm und dann Helloween. Muss ich zu Alestorm noch irgendwas sagen? Die ist gute Stimmung eigentlich vorprogrammiert. Und egal welcher Song gespielt wird: Die Menge feiert. Die Show war auch wieder 1A da gab’s nicht zu meckern. Dennoch hätte ich mich gefreut wenn sie auch Voyage Of The Dead Marauder wieder auf der Setlist gehabt hätten. Vielleicht wirkt der aber auch nur mit Patty Gurdy?
Helloween war im Vorfeld glaube ich die Band, auf die ich mich am meisten gefreut habe: Andi Deris, Michael Kiste & Kai Hansen auf einer Bühne. 40 Jahre Helloween. Die haben einfach von der erste Minute an überzeugt. Und auch wenn die Setlist nicht 100% meins war, weil ich gerne auch ein paar der neueren Sachen gehört hätte, war es dennoch eine absolut überzeugende Show. (➡️ Setlist). Etwas unerfreulich war nur das Wetter, das zwischenzeitlich dann noch ein paar Regentropfen fallen lies. Da hätte man prinzipiell ja nichts dagegen gehabt, doch nicht in der letzten Nacht vor’m abbauen.
Wir haben dann noch der letzten Band am Camp noch etwas Kram ins Auto getragen und sind gegen zwei Uhr dann ins Bett.
Abreise
Natürlich hat es auch in der Nacht nochmal geregnet. Zu unserer Überraschung war’s am morgen aber dann trotzdem trocken. Wir haben die Gelegenheit genutzt und haben um 07:!5 dann gleich angefangen alles abzubauen. Eine Stunde später war das Auto gefüllt und wir konnte die Heimreise antreten. Bei der Ausfahrt hatten wir uns allerdings erst für den ‚falschen‘ Weg entscheiden und sind dann nochmal abgebogen, sonst wären wir bestimmt noch eine Stunde am Gelände gestanden. Kurz vor halb elf konnte wir das Auto zu Hause abstellen und entladen.
Und selbst wenn das Auto nach 30 Minuten leer ist, bleiben an dem Tag ja noch genug Task übrig, damit einem nicht langweilig wird. Equipment verstauen, Waschen. Geschirr spülen, Baden, Summer Breeze Reviews lesen, Bilder sichten und vielleicht auch schon mal den Blogeintrag vorbereiten.
Pauli: Vor 20 Jahren zum ersten Mal am Summer Breeze
Hallo! Pauli hier! Ich weiß mein letzter Summer Breeze Bericht ist schon etwas älter (➡️ Summer Breeze 2010), doch ich habe Medlan gerne die Tipparbeit überlassen und in der Zeit lieber noch ein paar Konzert Streams vom Summer Breeze geschaut. Wisst ihr überhaupt wie viel Zeit der in so einen Beitrag steckt? Die Zeit weiß ich echt besser zu nutzen …
Doch dieses Jahr wollte ich mich auch nochmal kurz zu Wort melden, denn vor 20 Jahren – 2006 – war ich, glaube ich, zum ersten Mal beim Summer Breeze. Das ist jetzt 20 Jahre her. Ja, ein kleiner Pinguin wird langsam erwachsen. Und damit ich mich in die Metal Community besser integrieren kann, habe ich jetzt auch eine stylische Kutte mit Patches. Seht und staunt. Damit wollte ich mich dann natürlich auch mal am Infield sehen lassen. Ich hab‘ sonst ja die Zeit immer am Campingplatz verbracht. Also ging es für mich am Freitag zum ersten Mal durch die Kontrollen auf’s Infield. Die Security war ganz nett und hat mich freundlich durchgewunken und mir viel Spaß gewünscht. Vier Bands habe ich am Freitag gesehen: Nanowar of Steel (die leider Hello World.java nicht gespielt haben), Brothers of Metal, Brainstorm und ein paar Songs von Brymir.
Brothers of Metal und Brainstorm haben mir am besten gefallen. Bei Brainstorm habe ich es sogar mit auf’s offizielle Foto geschafft. Ich glaube das war dieses Jahr mein Highlight. Vielleicht gucke ich nächstes Jahr wieder für ein paar Bands mit auf’s Infield. Dieses Jahr war’s mir dort eigentlich zu heißt und zu staubig. Ich mag’s ja lieber wenn die Temperaturen etwas angenehmer sind.
Fazit
Was soll ich groß sagen? Gab’s viele CDs für mich: Nein. Haben wir viel Geld ausgegeben? Nein. War das Wetter schlecht? Nein. Hat eine Band enttäuscht? Nein. Gab’s denn überhaupt was an der Organisation auszusetzen? Nein. Wenn man das Haar in der Suppe suchen möchte ist’s klar, das die Stoppeln am Acker unseren Zeltboden durchbohrt haben. Das hätte es in der Tat nicht gebraucht.
Und ob wir 2027 wieder fahren werden – die Frage hat sich im Vorfeld schon gar nicht gestellt. Und nach den Bandankündigungen sowieso nicht. Tickets für 2027 sind schon bestellt!

























































