Konzert: Arch Enemy, Wintersun, Tribulation & Jinjer

Das letzte Konzert im Januar führte uns nach Geiselwind. Wintersun! Yeah. Gut. Eigentlich waren Arch Enemy der Headliner des Abends. Ein Grund mehr für uns hinzufahren, denn Simone wollte Arch Enemy gerne sehen. Zudem standen noch zwei weitere Bands auf dem Programm.
Pünktlich kamen wir in Geiselwind an. Stärkten uns noch kurz und machten uns dann auf den Weg zur Halle. Wow, ist das eine lange Schlage – das haben wir hier auch noch nicht gesehen. Wobei wir auch noch nie für ein ‚Einzelkonzert‘ nach Geiselwind gefahren sind. Wir kamen gerade in die Halle als die erste Band mit ihrer Show startete.

Jinjer

Jinjer
Jinjer

Den Auftakt machten Jinjer aus der Ukraine. Musikalisch kann man die ein Stück mit Arch Enemy vergleichen. Auch hier steht eine Sängerin am Mikro die zeigt, wie stimmgewaltig auch Frauenstimmen sein können. Der Auftritt war insgesamt nicht schlecht. Man konnte seinen Blick eh nicht von der Bühne abwenden, denn die Leggins der Sängerin waren wie ein Autounfall: Man kann nicht wegsehen. Ansonsten sorgten sie an dem frühen Abend schon für gute Stimmung. Nach gut 30 Minuten mussten sie allerdings schon die Bühne für die zweite Band räumen.

Webseite: http://jinjer-metal.com/
Aktuelles Album: Jinjer – Cloud Factory

Tribulation

Tribulation
Tribulation

Tribulation war die zweite Band des Abends. Sie hatten als zweite Band gut 45 Minuten Zeit und die Fans mit ihrem Death Metal zu beglücken. Mir persönlich waren die viel zu monoton und zu langweilig. Dann die ewigen Pausen / Überleitungen zu den Songs. An sich hielt mich nur die Vorfreude auf Wintersun wach.

Webseite: http://www.tribulation.se
Aktuelles Album: Tribulation – Down Below

Wintersun

Wintersun
Wintersun

Hellwach war ich bereits nach den ersten Tönen von Wintersun wieder. Gestartet wurde wieder mit Awaken From The Dark Slumber – wie passend :). Mit Winter Madness und Sons of Winter and Stars folgten gleich die nächsten beiden Kracher. Damit das neue Album nicht zu kurz kommt stand noch der Song Loneliness auf der Setlist.
90 Minuten lagen zwischen dem Start von Wintersun und Arch Enemy. Wie lange die wohl zum Umbauen brauchen? Naja. Muss ja nur das alte Zeug weg, oder? Ich hatte schon gehofft, dass sie 75 Minuten spielen und damit fast das ganze Set der Forest Seasons Tour. Aber leider war bereits nach 60 Minuten Schluss. So hat man am Ende eigentlich den Kracher Beyond the dark sun und natürlich Eternal Darkness aus dem neuen Album vermisst.

Webseite: http://www.wintersun.fi
Aktuelles Album: Wintersun – The Forest Seasons

Arch Enemy

Arch Enemy
Arch Enemy

Ziemlich pünktlich starteten Arch Enemy mit ihrer Show. Ich kann mich nicht erinnern, dass die große Halle in Geiselwind schon mal so voll war. Die Menge feierte von der ersten Sekunde an. Ich kenne ja nicht so viele Songs und an sich konnte ich mich bisher auch nur mit dem Song War Eternal anfreunden. Ansonsten fehlt mir bei Arch Enemy ein wenig das ‚Melodic‘ in ihrem Melodic Death Metal. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Es wurden 90 Minuten fleißig Songs gespielt. Simone hatte Spaß. Was will man mehr – ich hatte ja davon schon Wintersun.

Webseite: http://www.archenemy.net/en/
Aktuelles Album: Arch Enemy – Will To Power