Mit der Firma waren wir dieses Jahr wieder auf einem Betriebsausflug. Diesmal machten wir uns mit unseren Münchnern Kollegen auf zum Starnberger See. Um 07:30 brach der Bus in Regensburg auf. Das Navi unseres Busfahrers hatte sich bei der Anfahrt ein wenig verschätzt, so dass wir zu unseren Kollegen noch ein paar Meter gehen mussten. Wir kamen aber pünktlich am geplanten Treffpunkt an. Unser Schiff, die MS Starnberg, verspätete sich allerdings um ein paar Minuten.

Seeshaupt

An Board gab es dann erst einmal ein kleines Frühstück, während das Schiff langsam über den Starnberger See fuhr. Es gab einige geplante Zwischenstopps auf der Rundreise. Jeder Kollege konnte sich sein Programm individuell Zusammenstellen. Ich habe ich mich für eine kleine Wanderung zur Ilkahöhe entschieden, daher musste ich das Schiff in Tutzing verlassen. Die Wanderung war jetzt nicht sonderlich anspruchsvoll. Und wenn man die Ilkahöhe nicht kennt, erwartet man sich da vielleicht auch etwas anderes. Was soll ich sagen: Wir sind eigentlich mehr oder weniger dran vorbei gelaufen ohne es zu merken :).

Ilkahöhe

Damit man den anstrengenden Rundgang nicht in einem Ruck absolvieren musste, konnte man unterwegs noch im Biergarten des Forthaus Ilkahöhe einkehren. Da die Wolken dann recht dunkel wurden, entschlossen wir uns von dort aber schnell wieder weiter zu ziehen. Ob das die richtige oder die falsche Entscheidung war lässt sich schwer sagen, denn der Regen startete kurz nachdem wir los sind. Es hörte allerdings auch nicht mehr auf, von daher sind wir wenigsten ein kleines Stück im trockenen unterwegs gewesen. Wir hatten für sechs Personen immerhin drei Schirme dabei. Zeitweise haben wir uns unter einer Brücke untergestellt. So weit war auch noch alles in Ordnung. Doch als der Regen dann nach ließ und wir am Bürgersteig weiter gingen, kamen nacheinander zwei Autos mit hoher Geschwindigkeit nur wenige Zentimeter an uns vorbei. Leider sammelte sich am Straßenrand eine riesige Wasserpfütze, so dass sich eine gigantische Welle über uns ergoss.

Wir waren dann frühzeitig am Abholpunkt. Glücklicherweise kam ein weiterer Bus mit Kollegen von uns, an uns vorbei, die uns gleich mit einsammelten. Zurück in Starnberg angekommen hatten wir noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Da es aber immer noch regnete und ich immer noch recht nass war, habe ich die Zeit im Trockenen überbrückt. Jetzt freuten wir uns alle noch auf das Abendessen in Leutstetten. Obwohl wir angekündigt und pünktlich waren, mussten wir auf unsere Vorspeise schon eine Stunde warten. Auch die Hauptspeisen wurde erst nach der geplanten Abreise serviert. Auf den Nachtisch mussten wir dann leider verzichten. Der wurde dann am nächsten Tag am Standort in München in der Kantine nachgeholt. Pech für die Regensburger. Aber wir waren froh auch endlich die Heimreise antreten zu können. Bis ich wieder zu Hause war, war es dann schon fast 23 Uhr.