Da wartet man gespannt auf die Fortsetzung von Time und was bekommt man? The Forest Seasons. Und was soll das bitte für ein Album sein? Fünf Songs und davon ist einer auch noch zwei Mal auf der CD. Das Hauptaugenmerk liegt in der Tat auf den ersten vier Songs. Wenn man die ‚Nebentitel‘ zu den vier Songs liest, weiß man auch schnell worum es geht: Spring, Summer, Autumn und Winter – die vier Jahreszeiten. Für jede Jahreszeit hat man sich ausreichend Zeit genommen. Der kürzeste Song ist dem Sommer gewidmet und dauert nur etwas mehr als 12 Minuten.

Wintersun - The Forest Seasons

Es ist der Wahnsinn, welche Stimmung Wintersun mit den vier Songs eingefangen haben. Während man im Frühling richtig spüren kann, wie alles erwacht, so spürt man auch wie im Herbst alles zunichte gemacht wird. Dunkel. Düster. Schwermütig. Erdrückend. Keine Farben. Tristes grau. Nebel. Dunkelheit. I am eternal darkness. I am death. Und so abrupt wie der Tod eintritt, so abrupt endet auch der Song. Das wäre auch ein perfekter Abschluss für das Konzert gewesen. Doch das Jahr endet im Winter. Es herrscht eine gewisse Stille. Das weiß des Schnees wirkt beruhigend. Die Melancholie trägt einen durch den Winter.

Nicht nur das Album ist ein Highlight. Auch live waren Wintersun eines meiner Konzerthighlights dieses Jahr: Konzert: Wintersun, Whispered & Black Therapy

Wintersun

Wer sich mal eine knappe Stunde entführen lassen will, kann das komplette Album auf dem offiziellen Youtube Kanal hören: