Vietnam: Can Tho & Saigon

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Mit der Fähre nach Rach Gia und weiter nach Can Tho

Reisen war angesagt. Einen ganzen Tag lang. Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer, die gegen 11:45 aufgelesen wurden. Auch unser Transfer zur Fähre stand schon bereit. Die Tickets für die Fähre wurden uns schon einige Tage vorher überbracht. Wir mussten an die Ostküste der Insel. Der Weg konnte zügig zurückgelegt werden, so dass wir die Ersten an der Fähre waren.

Fähre
Überschwemmung

Dann kam eine ganze Weile Niemand mehr. Sollte die Fähre, die Platz für 300 Personen bietet nur für uns fahren? Wir warten draußen, da der Wellengang doch recht stark war. Mit der Zeit kamen auch immer mehr Fahrgäste. Kurz nach 13:00 Uhr legten wir ab. Die geplante Fahrtzeit von 140 Minuten könnten wir zwar nicht halten, doch dafür wurden wir auch nicht seekrank.

In Rach Gia angekommen erwartete uns auch schon unser nächster Transfer. Nach Can Tho waren es nochmal 150 Minuten Fahrtzeit. Als wir in Can Tho angekommen sind, war es schon dunkel. Wir haben nur schnell unsere Sachen auf das Zimmer gebracht und sind dann gleich Abendessen gegangen.

Statue
Torte

Highlight des Abends war die Aussicht aus den Kim Tho Hotel und der Geburtstagskuchen, den Simone bekommen hat. Lowlight war das Abendessen im Sao Hôm

Kurze Tour in Can Tho

Glücklicherweise mussten wir am nächsten Tag nicht schon um fünf Uhr aufstehen wie befürchtet, sondern konnten immerhin bis sieben Uhr schlafen. Noch vor dem Frühstück packten wir unsere Koffer wieder ins Auto. Bei einem ausgiebigen Frühstück hatten wir Gelegenheit uns mit unserem Guide auszutauschen, bevor wir uns zu Fuß auf den Weg zum Hafen machten.

Pflanzen
Pflanzen

Von dort aus starten wir auf dem Mekong Fluss zu den schwimmenden Märkten. Den Markt selbst hatte ich etwas größer erwartet. Außer Touristen war um diese Zeit eh kaum mehr einer am Markt. Wir hielten dann noch am Flussufer an und gingen zu einer kleinen ‚Reisnudeln Manufaktur‘. Schon interessant zu sehen, wie manche Produkte hergestellt werden.

Pflanzen
Pflanzen

Danach waren wir nicht mehr lange auf dem Schiff. Wir hatten gerade Zeit genug um eine frisch geschälte Ananas zu essen. Wir trafen an einem kleinen Markt am Ufer ein. Dort wurde frischer Fisch, Krebse und andere Meeresfrüchte angeboten. Wir marschieren da ziemlich zügig durch. Auf dem Parkplatz angekommen, erwartete uns auch schon unser Fahrer, der uns weiter nach Saigon bringen sollte.

Weiterreise nach Saigon

Ich würde ja sagen die Zeit verging wie im Flug, doch dem war nicht so. Es gab zwar immer wieder Mal interessante Gebäude und Tempel am Straßenrand zu sehen und man überquerte große Brücken über den Mekong Fluss, doch das war es dann auch schon. Alleine die Fahrt dauerte über 210 Minuten. Wir legten dazwischen aber auch eine kleine Pause ein. Am skurrilsten auf der Strecke fand ich die privaten Grundstücke, auf denen mitten auf der Wiese immer wieder mal vereinzelt Gräber waren.

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Immerhin war es bei unserer Ankunft in Saigon noch nicht so spät, so dass wir uns nach dem Check-In im Cititel Parkview Saigon Hotel gleich auf in die Stadt machen konnten. Erstes Ziel war es, etwas zu Essen zu bekommen, also legten wir einen kleinen Stopp für ein Banh Mi ein :). Wir sind am ersten Tag schon wieder recht viel herum gekommen und konnten uns schon einen guten ersten Überblick verschaffen. Auch dieses Hotel ist sehr zentral gelegen und man konnte die wichtigsten Sehenswürdigkeiten problemlos zu Fuß erreichen.

Pflanzen
Pflanzen

Und wie in jedem Urlaub – wir haben schon drauf gewartet – habe ich es wieder geschafft. Nein, ich habe nicht die Zimmerkarte gelöscht. Diesmal habe ich versehentlich den Safe verschlossen. Ich konnte nichts dafür. Ehrlich. Bei diesem Safe hatte man ein Ziffernpad und musste man so einen Schalter umdrehen. Also habe ich das Türchen zugemacht und den Schalter gedreht und dachte ich gebe dann die Kombination ein. Nö. So nicht. Das Problem war: Der Safe musste vorher zurückgesetzt werden, was nicht gemacht wurde. Somit hat das Drehen des Schalters dazu geführt, dass der Safe mit der Kombination verschlossen wurde, den die Gäste vor uns vergeben hatten.

Pflanzen
Pflanzen

Tagestour Saigon

Nach dem Frühstück starten wir um 8:30 Uhr unsere Tagestour. Wir besichtigen den Independence Palace, das Kriegsopfermuseum, das Historische Museum und China Town. Die Tagestour würde nur durch ein ausgiebiges Mittagessen unterbrochen. Leider hat es, kurz nachdem wir in China Town angekommen sind, zu regnen bekommen. Daher endete unser Besuch dort relativ zügig wieder. Wir wurden dann auf Wunsch in einer Einkaufsstraße in der Nähe des Hotels abgesetzt.

Independence Palace
Rathaus

Nach einer kurzen Pause am Hotel brachen wir zur nächsten Tour auf. Wir wollten ja ein wenig was von der Stadt sehen. Wir waren nochmal am Rathaus und liefen quer durch die Stadt. Ein Banh Mi war dann unser Abendessen, denn wir waren noch voll vom Mittagessen.

Independence Palace
Independence Palace

Freier Tag in Saigon

Wir hatten noch einen zweiten Tag in Saigon. Wir wussten auch genau was wir machen wollte. Simone wollte nach China Town um dort noch etwas zu kaufen. Über vier Kilometer vom Hotel entfernt. Ein netter Spaziergang am frühen Morgen. Denn mit dem Hinlaufen alleine war es ja nicht getan: wir müssten ja auch wieder zurück. Da waren wir bei den Temperaturen echt kaputt.

Rosa Kirche
Kathedrale Notre Dame

Danach brauchten wir eine Pause bevor wir unsere Tour fortsetzten. Es gab da nämlich noch eine rosa Kirche. Leider haben wir den Weg und den Verkehr etwas unterschätzt, so dass wir dort erst zur Dämmerung ankamen.

Für unsere letzten Tag in Saigon habe wir im Vorfeld schon ein Restaurant herausgesucht: das Hard Rock Cafe. Wir hatten zwar schon kein Geld mehr, doch glücklicherweise gibt es ja noch Kreditkarten. Da war dann sogar noch ein T-Shirt drinnen.

Bitexco Financial Tower
Haus

Goodbye Saigon – Heimreise

Nach dem Frühstück checkten wir gleich aus und machten uns wieder auf in die Stadt. Viel gab es aber nicht mehr zu sehen und schnell waren wir mit dem geplanten Programm durch. Allerdings drehten wir noch eine große Runde, so dass wir auch noch ein paar andere Ecken von Saigon entdeckten. Wir entspannten bei einer Tasse Tee, saßen im Park, unterhielten uns mit ein paar Jugendlichen im Park und aßen noch ein Banh Mi zum Abschluss.

Pflanzen
Statue

Zurück am Hotel warteten wir auf unseren Transfer, der mehr als pünktlich eintraf. Die Zeit verloren wir dann aber auf dem Weg zum Flughafen wieder. Check-In in Saigon klappte problemlos, nur unser Flieger startete zu spät. Unser Zeitfenster für den Umstieg in Singapur war relativ kurz. Daher war ich nicht gerade happy, als wir im Flieger erfuhren, dass wir nicht am geplanten Terminal ankommen werden. Der Flughafen in Singapur ist echt groß. Wir landeten am Terminal 2 an der hintersten Ecke und mussten an die Kreuzung Terminal 1 / Terminal 3. Dass wir da wirklich zwei Sky Trains hätten nutzen können, haben wir erst danach gesehen. Doch wir wollten auch keine Experimente machen. Zumindest wechselten wir von Terminal 2 auf Terminal 3 mit dem Skytrain. Ich glaube wir waren am Flughafen über 30 Minuten unterwegs, bis wir am Ziel-Gate ankamen. Pünktlich zum Weiterflug.

Drache
Oper

Im Flieger konnte ich dann diesmal gut schlafen. Ich habe trotzdem drei Filme geschafft. In München sind wir pünktlich angekommen und wurden dort auch zügig abgeholt. Was nicht so zügig ging, war das frei kratzen der Scheiben vom Auto, auf dem sich eine dicke Eisschicht gebildet hat. Willkommen daheim.

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