Christmas Bash 2017

Natürlich habe ich auch 2017 das Line-Up vom Christmas Bash verfolgt. Und in der Tat waren auch 2017 wieder einige interessante Bands dabei. Entscheidend war dann nur noch die Running oder. Denn entweder es sind so viele gute Bands auf zwei Tage verteilt, dass wir zwei Mal hinfahren oder die Bands, die uns interessieren spielen alle am gleichen Tag (so wie die letzten Jahre). Auch 2017 hatten wir Glück und alles was wir sehen wollten wurden für den Samstag gebucht. Also machten wir uns am zweiten Dezember auf nach Geiselwind.

Bands

Betrayal & Antipeewee

Angefangen hat das Festival pünktlich um 14:05 Uhr mit der Band Betrayal. Die Death Metaller nutzen ihre Spielzeit gut und verzichteten auf sinnfreie Interaktionen mit dem Publikum. Auch Antipeewee machten ihnen gleich und konzentrierten sich eher drauf in der kurzen Zeit einige ihrer Songs zu präsentieren. Antipeewee haben wir beim Out & Loud 2016 schon mal gesehen. Die beiden Bands waren jetzt ein ganz netter Opener – allerdings für mich beide kein Grund um auf ein Konzert zu fahren. Die beiden Bands spielen 2018 auch in Regensburg beim Metal United Festival.

Antipeewee
Betrayal

Winterstorm & Majesty

Ab der dritten Band wurde es dann für mich interessant. Auch vor der Bühne sammelten sich langsam etwas mehr Leute. Eigentlich hätten ja Brainstorm am Christmas Bash spielen sollen. Doch die mussten ihren Auftritt leider absagen. Dafür haben es dann dafür die beiden Bands ins Line-Up geschafft:
Winterstorm stand als nächstes auf dem Programm. Auf die habe ich mich sehr gefreut. Zuletzt auf einem Konzert haben wir die 2014 gesehen. 2016 spielen sie auf der Camel Stage beim Summer Breeze, da habe ich natürlich auch vorbeigeschaut. Leider hatten auch Winterstorm nur eine knapp bemessene Spielzeit. Der Sänger hat wieder fleißig für gute Stimmung gesorgt (ich musste etwas schmunzeln als ich meine Blogeintrag zum Konzert in München gelesen habe). Im Anschluss spielten Majesty. Die haben wir in den letzten paar Jahren erstaunlich oft gesehen. Mit ihren Metal Hymnen verbreiten die aber immer gute Laune und laden zum mitsingen ein. Das waren schon mal die ersten beiden kleinen Highlights am Christmas Bash.

Majesty
Winterstorm

Ross the Boss & Turisas

Von den bekannteren Bands gab es genau eine die ich überhaupt nicht zuordnen konnte: Ross The Boss. Also haben wir noch schnell den Wiki-Artikel gelesen, während der Umbaupause. Das klingt ein wenig nach: Zeit für’s Abendessen. Ross the Boss ist die Band des ehemaligen Manowar-Gitarristen Ross Friedman. Die spielen auch klassischen True Metal. Ein paar Songs haben wir uns angesehen und haben uns dann wirklich was zu essen geholt. Hören tut man es in der Halle ja trotzdem noch. Dafür waren Turisas für uns um so interessanter. Die haben wir auch schon lange nicht mehr gesehen. Das müsste 2011 am Summer Breeze gewesen sein. Gefühlt war die Spieltzeit kürzer als bei der ersten Band. Aber das ist wohl so, dass bei guten Bands die Zeit schneller vergeht. Ich habe mich vor’m Festival schon mal wegen den Turisas Alben schlau gemacht und ich denke die vier CDs werden noch bei mir einziehen. Stand Up And Fight!

Ross the Boss
Turisas

Edguy & Doro

Wir hatten den Samstag schon ins Auge gefasst. Waren uns aber noch nicht ganz sicher ob wir fahren sollen. Die nächste Band hat uns die Entscheidung einfach gemacht: Edguy. Bereits vor zwei Jahre spielten Edguy als Headliner ein Best Of Set. Auch diesmal hatten sie ein bunt gemischtes Set an Songs im Gepäck. Nachdem wir Tobias Sammet jetzt doch schon ein paar mal live gesehen haben, hat es uns auch nicht gewundert, dass er wieder gut die Zeit von zwei Songs verquatscht hat. Ich glaube manchmal er hört sich selbst gerne reden. Wir würden lieber mehr Musik hören. Auch das anheizen des Publikums war eigentlich nicht nötig, dass haben die anderen Bands schon ganz gut gemacht. Trotzdem waren Edguy wieder mein Highlight dieses Jahr (musikalisch). Ein Urgestein der Metal Geschichte folgte dann gleich im Anschluss: Doro Pesch. Ich bin jetzt kein großer Doro Fans. Ich kenne auch nur ein paar ihrer Songs. Ist jetzt auch nicht so ganz meine Richtung. Gefühlt war ich da nicht der einzige, dem es so ging, denn ich glaube bei Edguy war mehr los vor der Bühne. Nachdem man Doro aber jetzt auch nicht so oft sieht, war das eine ganz nette Abwechslung.

Doro
Edguy

Kreator

Der Headliner für den Samstag war dann noch Kreator. Yeah! Kreator! Yeah! Trash Metal! Wir haben die am Summer Breeze auch nur wegen der angepriesenen Show immer angesehen. Trash Metal ist irgendwie gar nicht meine Richtung und auch wenn Kreator am Christmas Bash eine geile Show abgeliefert haben, wird sich daran nichts ändern. ‚Verstecke‘ Bildschirme. Feuer. Konfetti. Der Banner. Die Beleuchtung der Bühne. Die Lichteffekte. Ja, das war echt gut gemacht. Wir haben die Show nicht ganz bis zum Ende gesehen. Kurz vor Schluss haben wir uns langsam auf den Weg nach Hause gemacht.

Kreator
Kreator

Fazit

Ein Blind-Ticket haben wir uns nicht mitgenommen, nicht dass es uns so geht wie mit den Out & Loud Tickets. Warten wir mal ab, welche Bands 2018 kommen. Doch wenn was passendes mit dabei ist, sind wir auf jeden Fall wieder mit am Start!